14.11.2012

Die DVD-Dokumentation „Gabel Statt Skalpell“ bietet erstaunliche Einblicke in eine alternative Ernährungs- und somit Lebensweise, weg vom maßlosen Verbrauch tierischer Produkte.


Wie gerne spöttelt man hierzulande über die "obese disease", sprich Fettleibigkeit vieler Nord-Amerikaner. Tatsächlich beträgt in den USA und Mexiko der Anteil der krankhaft Adipösen über 30 Prozent! Damit sind sie unangefochten Spitzenreiter in der Welt! Darüber hinaus verursachten allein in den USA bereits 2009 die Ausgaben für Krankheiten im Zusammenhang mit Übergewicht ca. 150 Milliarden Dollar - fast doppelt so viel wie 10 Jahre zuvor.

Doch die Deutschen haben mittlerweile mächtig aufgeholt - wir sind in Sachen Übergewicht immerhin schon Nummer 1 in Europa. Dass falsche Ernährung, vor allem der übermäßige Konsum von tierischem Eiweiß, die Hauptursache für etliche Volkskrankheiten darstellt, zeigt die 96-minütige Dokumentation „Gabel Statt Skalpell“. Der renommierte Biochemiker Prof. Dr. T. Colin Campbell leitete in den 1970er- und 1980er-Jahren die sogenannte China Study, die vermutlich umfassendste Studie, in der ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Verzehr von tierischen Produkten und dem Auftreten von Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und Rheuma beim Menschen nachgewiesen werden konnte.

In „Gabel Statt Skalpell“ werden u. a. Patienten begleitet, deren Gesundheitszustand sich auf beeindruckende Weise verbessert hat, nachdem sie ihren Speiseplan auf eine rein pflanzliche Ernährung umgestellt haben. Daneben kommen Prof. Dr. Campbell und weitere Wissen-schaftler zu Wort, die von ihren Forschungsergebnissen berichten und Ratschläge geben, wie durch vegane Ernährung ein gesundes Leben möglich ist.


GABEL STATT SKALPELL
Regisseur(e): Lee Fulkerson; Komponist: Ramón Balcázar; Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel: Deutsch; FSK: Freigegeben ab 6 Jahren; Studio: Polyband/WVG; ET: 28. September 2012; Produktionsjahr: 2010; Spieldauer: 92 Minuten


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