20.02.2013

Die Messe „Einstieg Köln“ bot etwa 30.000 Schülerinnen und Schüler Informationen und Beratung zu Studiengängen und Ausbildungswegen im In- und Ausland.


Am 1. und 2. Februar 2013 standen von 9 bis 16 Uhr Schülerinnen und Schülern, die das Abitur anstreben oder bereits abgelegt haben, engagierte Realschüler, junge Berufstätige, Studienabbrecher, Lehrer und Eltern rund 330 Hochschulen aus dem In- und Ausland, Unternehmen, Beratungsinstitutionen, private Bildungsanbieter, Verbände und Sprachreiseveranstalter auf der Einstieg Köln Rede und Antwort zur Nachwuchsgewinnung, Studienvielfalt und Ausbildungstrends.
Den größten Anteil der Aussteller stellten mit 50 Prozent staatliche und private Hochschulen aus ganz Deutschland. Jugendliche, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einem dualen Studium sind, konnten sich bei über 60 Unternehmen aus ganz Deutschland informieren. So informierte zum Beispiel die Polizei NRW und die Universität zu Köln beriet zum ersten Mal nicht nur über ihr Studienangebot, sondern auch über ihre 17 Ausbildungsberufe. Direkte Brancheninfos gab es zudem von Verbänden und Kammern: Vor Ort waren zum Beispiel der VDI Verein Deutscher Ingenieure, der VDE Verband der Elektrotechnik, der Verband Deutschen Reeder, der VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau sowie die Steuerberaterkammern Köln und Düsseldorf.

Wer nach der Schule ins Ausland möchte, war gut in der International Corner aufgehoben: Hier informierten über 40 Sprachschulen und Sprachreiseveranstalter sowie ausländische Hochschulen aus insgesamt zehn Ländern. Mit dabei waren Hochschulen aus den Niederlanden, der Schweiz, Schweden, Liechtenstein, Großbritannien, Italien, Dänemark, Kanada und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Allgemeine Informationen zur Studien- und Berufswahl erhielten die Messebesucher unter anderem am Stand der Agentur für Arbeit Köln sowie bei der Einstieg Studien- und Berufsberatung an Stand U1.

2013 gab es auf der Einstieg Köln erstmals einen Hochschulpavillon NRW des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW. Knapp 30 staatliche Hochschulen präsentierten auf rund 2.000 qm ihr Studienangebot: Darunter die Universitäten Köln, Bonn, Münster, Bochum und Düsseldorf. Mit 132 qm bildete der Stand der Universität zu Köln den größten Stand der Messe. Am Infostand des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW konnten Besucher zudem die neue Facebook- Seite „Studieren im Westen“ kennen lernen und in einer Foto-Box Erinnerungsfotos machen lassen.

Offiziell eröffnet wurde die Einstieg Köln am Freitag, den 1. Februar, mit einer Talkrunde: „Erfolg beginnt mit der richtigen Entscheidung - wie finde ich heraus, welcher Beruf zu mir passt?“

In dieser diskutierten/ erzählten/ informierten Gregor Berghausen (Industrie- und Handelskammer zu Köln, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung) und Prof. Dr. Stefan Herzig (Prorektor für Lehre und Studium der Universität zu Köln) über die Bedeutung dieser Messe und die Relevanz einer guten Ausbildung in der heutigen Zeit. Insgesamt fanden auf den sechs Bühnen über 90 Talkrunde und Vorträge zu verschiedenen Studiengängen und - Abschlüssen, Ausbildungsberufen und Branchen statt.

Insgesamt fanden auf den sechs Bühnen über 90 Talkrunde und Vorträge zu verschiedenen Studiengängen und - Abschlüssen, Ausbildungsberufen und Branchen statt.

Selbst Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein- Westfalen und Prof. Dr. Holger Burckhart (Rektor der Universität Siegen) nahmen sich die Zeit und besuchten am 1. Februar die Einstieg Köln. In einem Bühnen-Talk zum Thema „Wie finde ich heraus, welches Studium zu mir passt?“, betonte Ministerin Svenja Schulze immer wieder, dass gute Beratung und Gespräche mit Anderen, bezüglich der Berufswahl und besonders des Studiums, wichtig seien. Aber auch die richtige Auswahl des Studiums sei enorm wichtig. Man solle sich genau überlegen welches Studium zu einem passt und einem Spaß machen würde.


Fotos: © Lisa Christensen

Dazu machte sie den jetzt angehenden Studenten Mut und erklärte, dass der doppelte Jahrgang, der sich nun an den Hochschulen bewerben würde, sich keine Sorgen um einen Studienplatz machen müsse, da für die 50.000 Studierenden nun 100.000 Studienplätze im System sein würden. So sollte für jeden ein passender Platz dabei sein. Jedoch solle man sich nicht auf nur eine Bewerbung oder eine Hochschule verlassen und mindestens einen Plan B bereit haben. Anschließend sprach sie im Hochschulpavillon NRW mit Schülern über deren Sorgen und Wünsche zum kommenden Studienstart. Um 14.15 Uhr startete dann sie mit Christian Langkafel, Geschäftsführer der Einstieg Messe, zum Messerundgang im Hochschulpavillon NRW.

Meiner Meinung nach, ist die Einstieg Köln eine super Messe, um sich was die Studiengänge und Ausbildungswege betrifft, zu informieren. Die verschieden Aussteller haben eine Vielzahl von Prospekten und Beratung geboten, die einem die Entscheidung welchen Beruf bzw. Studienplatz man nun wählen soll, um vieles einfacher macht. Es ist eben viel effektiver mit anderen Leuten zu reden und diese Fragen stellen zu können, als sich nur im Internet über seine "Traumberuf" oder aber auch über ein Studium zu informieren.

Also ihr Lieben, wenn ihr euch noch nicht so sicher seid, in welche Richtung ihr später einmal gehen wollt, was für ein Studium für euch in Frage kommt, euch noch Informationen fehlen und ihr gerne mehr über die Arbeitswelt erfahren wollt, dann besucht die nächste Einstieg Köln und lasst euch von den Ausstellern beraten. Der Preis pro Eintrittskarte betrugt 5 Euro - ein super Preis für diese große Breite an Informationen und Beratung.

Text: Lisa Christensen