17.06.2015

Ansa ist ein junger Singer/ Songwriter aus Dresden. Zusammen mit der „Band seines Vertrauens“ spielt er seine handgemachten Songs auf Deutschlands Straßen, Bühnen, in Clubs und Festivals. Seine Musik bezeichnet er selbst als „bluesschwanger“, „rocklastig“ und „popgetrieben“.


Selfies sind der neueste Trend. Alles was liebt und lebt, knipst sich im Rausch seines Daseins. Der Bildbetrachter hat selten einen Plan davon, was das entgleiste Gesicht des Selbstportraitierten sagen will. ANSA braucht für Selfies keinen Fotoapparat. Er nimmt stattdessen deutsche Texte, Melodien ohne ablenkende Zierde und seine prägnante Stimme. Der kleine, aber feine Unterschied: In seinen Bildern erkennt sich jeder wieder.

Mit Rock´n´Roll-Romantik lichtet ANSA den Rausch von Liebe und Leben ab. Sein Erstlingswerk trägt den schlichten Titel „Foto“. Die Instrumentalisierung der Lieder klingt unplugged. ANSAs körnige Stimme steht klar im Vordergrund. Der Sound ist puristisch und trotzdem ein knatternder Mähdrescher im Ohr des Zuhörers. Er krempelt die Fotokisten in den Köpfen seines Publikums um und zeigt ihm mit einem klingenden Bild nach dem anderen, wonach es sich sehnt. ANSA lässt ein Stück James-Dean-Feeling aufblitzen: Träume, als würdest du ewig leben und lebe, als würdest du morgen sterben.“ In seiner Musik leben Bob Dylan, Bruce Springsteen und Rio Reiser.

Die Texte hat der Dresdner selbst geschrieben. Liebe ist ein Thema. Nach vorn gehen und nicht im Stillstand verharren, ein anderes. Der Blick zurück ist dabei nicht verboten, wie ANSA in dem Song zeigt, der seiner EP ihren Namen gab. Am besten schnappt man sich den Rausch aus den schönsten Schnappschüssen der eigenen Kopfkamera und lebt im Hier und Jetzt weiter. Die Motive werden für alle Menschen ähnlich sein. ANSAs Musik ist ein Selfie, in dem sich jeder wiederfindet. „Foto“ ist eine akustisch kontrastreiche Galerie, die aufmerksam macht auf einen kraftvollen Newcomer, den man nicht verpassen sollte.

ANSA wurde 1989 in Dresden geboren. Sein Vater sah in ihm einen Klavierspieler, doch ANSA wusste: Das Schlagzeug ist sein Ding. Mit Pappkiste und Kochlöffel trommelte er sich schließlich auch ins Vaterherz und bekam sein erstes Drumset. Bis zum 20. Lebensjahr ließ er die Sticks wirbeln, eher er die Gitarre und das Songwriting für sich entdeckte.


ANSA.
FOTO (EP)
Rent a Record Company (H'ART)


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