03.02.2016

Islanda Feat. Arndis Halla - Alfadans

Von Claudia Mann


© Franca Wrage

Island ist ein mystischer Ort im Norden Europas. Eine Insel voller Gegensätze und Geheimnisse. Nur wenige Menschen leben dort, wo Ruhe und Entschleunigung keine schicken Schlagworte sind, sondern gelebte Wirklichkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



ISLANDA FEAT. ARNDIS HALLA
Alfadans

Sme Media (Sony Music)

 

 


Das Album „Íslanda“ fängt diesen Zauber ein und entführt die Hörer in die Klänge des Nordens. Islands Volkslieder – jahrhundertealte Weisen, gesungen von großen, isländischen Künstlern verschie-dener Genres wie u.a. Arndis Halla (Klassik) , Myrra Rós (Folk), Tómas Ragnarsson (Blues) – und allesamt neu arrangiert zu einem modernen Sound, der die Mystik der isländischen Lieder und den Klang der Natur mit der Musik von heute verwebt.


© Franca Wrage

So verschieden die Lieder und ihre allein sechs isländischen Sänger sind, so einmütig fügen sie sich in die neuen Arrangements. Traditionelle Flöten oder die Steinharfe von Páll Gudmundsson, der ja selbst als einer der größten isländischen Künstler verehrt wird, verbinden sich mit elektronischen Beats und der neuen, mystisch klingenden „Hang Drum“ sowie dem Klang der Natur. Ivo Moring, der Produzent reiste an die entlegensten Orte Islands, um den Zauber der Natur auch akustisch einzufangen:


© Franca Wrage

Weich fließende Bäche, der harte Wind der waldlosen isländischen Tundra, schmelzendes Eis – es sind die vielfältigen, so noch nicht gehörten Klänge, die dem Album seine besondere Note geben. Die Musiker alle einzeln vorzustellen wäre sicher raumsprengend. Trotzdem soll neben dem isländischen Folk-Star Myrra Rós vor allem eine hervorgehoben werden: Arndis Halla, die „Stimme des isländischen Windes“ wandert seit Jahren zwischen den Welten. Als gefeierter Opernstar in Berlin, Prag und Seoul, platinprämiert als Stimme von Apassionata oder als TV-Moderatorin wie zuletzt in der Island- Doku der ARD. Arndis Halla verleiht Íslanda mit ihrer „Stimme des Windes“ genau die Mystik, die es braucht, um abzutauchen in die Natur Islands.