30.09.2016

BASTIAN BAKER - Facing Canyons

Von Claudia Mann


© Bernardo Doral

Bastian Baker, Senkrechtstarter aus der Schweiz, veröffentlicht mit "Facing Canyons" sein neues Album in Deutschland und Österreich. Mit 13 neuen Songs beweist der Schweizer Singer-Songwriter und Gitarrist seine musikalischen Qualitäten und empfiehlt sich für ein breites Publikum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




BASTIAN BAKER
Facing Canyons

Phonag Records (rough trade)


»Facing Canyons Tour«
Bastian Baker live in Deutschland:

13.11.16: Club Zwölf Zehn – Stuttgart

14.11.16: Ampere – München

15.11.16: Zoom – Frankfurt am Main

16.11.16: Stage Club – Hamburg

17.11.16: Musik & Frieden – Berlin

18.11.16: Kleine Freiheiheit – Osnabrück

19.11.16: Cafe Nova – Essen

20.11.16: Studio 672 – Köln

Tickets gibt’s hier.


Facebook: www.facebook.com/bastianbaker

Twitter: twitter.com/Bastian_Baker

Web: www.bastianbaker.com/bb-germany/



Platinkünstler und Nummer-1-Act in der Schweiz, Dauergast in den Top 10 in Belgien und Frankreich, Auftritte in über 40 Ländern, siebenfacher »Swiss Music Award«-Gewinner, ein MTV Europe Music Award als »Best Swiss Act«, Juror in der belgischen Ausgabe von »The Voice« und ein eigenes Modelabel – an dem Schweizer Singer-Songwriter Bastian Baker und seinen gefühlvollen Pop-Songs gibt es derzeit kein Vorbeikommen. »Die Musik war schon immer ein Teil meines Lebens«, sagt der 25-jährige und lacht. »Meine Mutter hat mir erzählt, dass ich schon als kleines Kind fast den gesamten Tag gesungen habe. Auch heute habe ich ständig Melodien im Kopf und summe andauernd vor mich hin. « Das glaubt man dem 25-jährigen Singer-Songwriter sofort. Die Faszination für Musik beginnt schon im Alter von sechs Jahren. Als Baker das erste Mal »Show Must Go On« von Queen hört, ist es um ihn geschehen. »Solch eine Emotion hatte ich davor noch nie gespürt - da habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr ohne Musik kann. «

Ohne was er auch nicht kann, ist der Eishockey-Sport. Sein Vater ist der ehemalige Eishockey-Profi Bruno Kaltenbacher. Vom ihm lernt Bastian das Eishockey-Spiel, von seinem Gitarrenlehrer zur gleichen Zeit den Umgang mit den Saiten - wenn er nicht gerade dem Puck hinterherjagt, übt er weiter Gitarre, organisiert mit seinen Mitschülern erste kleine Konzerte und singt im Chor. Bei den Auftritten bekommt Bastian auch stets die Chance, ein Lied alleine zu singen – und so kommt es, dass er bereits mit 11 Jahren vor 3000 Leuten auf der Bühne steht. Lampenfieber hat er schon damals keins: »Nervös war ich noch nie. Im Gegenteil: Ich wollte immer auf der Bühne stehen und habe mich dort oben total wohl gefühlt. « Auch, als vor 1000 Leuten mal das Mikrofon versagt. »Danach habe ich mich gefragt: ›Was soll jetzt noch schief gehen? Schlimmer kann es nicht mehr kommen! ‹«, sagt er und lacht.


© Bernardo Doral

„Genau wie du“ hat als Ganzes jede Menge positive Power, zieht elegant romantische Seiten auf und ist mit seinen Dance-Grooves auch für die Clubs wunderbar geeignet. Vielseitigkeit ist Trumpf! Zudem macht die hohe Qualität im Songwriting das Album zu einem wahren Pop- und Schlagerfest. Feuerherz haben Mit 15 gründet Bastian seine erste eigene Band – und spielt weiterhin Eishockey. So gut, dass er nach dem Abschluss des Sportgymnasiums einen Profivertrag bei HC Fribourg-Gottéron bekommt. Jetzt muss Bastian sich entscheiden: Sport oder Musik - aber die Entscheidung wird im abgenommen. Auf einer Party lernt er den Musikproduzenten Patrick Delarive kennen und nimmt mit ihm seine erste Single »Lucky« auf. Mit dem fertigen Stück stellt sich Bastian bei einigen Radiostationen vor.

»Eigentlich wollte ich nur ein Feedback haben – aber kurz darauf lief ›Lucky‹ auf allen Sendern rauf und runter. « Bastian spielt immer mehr Konzerte und nimmt im Sommer 2011 das Debütalbum »Tomorrow May Not Be Better« auf. »Als ich das Album geschrieben habe, fühlte ich mich nicht wohl und wusste nicht, was ich mit meinem Leben machen soll. Also habe ich mir in der Musik selbst Antworten auf das Älterwerden gegeben. Ich war noch ein Teenager und dachte, ich wäre alleine mit diesen Gedanken und mich würde niemand verstehen. Aber als das Album erschien, habe ich unzählige Nachrichten von Fans bekommen, die sich bei mir bedankt haben. Das hat alles verändert. « Das Album erreichte Platz 3 der Schweizer Charts, steigt auch in Belgien und Frankreich in den Top 10 ein, verkauft sich über 100.000 Mal und wird in der Schweiz und auch in Belgien mit Platin ausgezeichnet. Die Singleauskopplung »I’d Sing for You« entert in Schweiz und Belgien die Top 10 und hält sich 36 Wochen lang in den Schweizer Charts.


© Bernardo Doral

Ob Eishockey oder Musik entscheidet sich da beinahe von alleine, so oft die Bastian Baker mit seiner Band jetzt Shows in Clubs und Bars in der ganzen Schweiz spielt. Bei einem dieser Auftritte in einer Bar in Zermatt, sieht sich Claude Nobs, seines Zeichens der Mitbegründer des Montreux Jazz Festivals, zufällig einen Auftritt von Baker an. »Nobs ist zu mir auf die Bühne gekommen, wir haben gemeinsam gejammed und dann meine er: ›Ich habe keine Ahnung wer dieser junge Typ ist, aber diesen Sommer wird er auf beim Montreux Jazz Festival spielen! ‹ Das war der Durchbruch. « 2013 veröffentlicht Bastian das Nummer-1-Album »Too Old To Die Young«, ein gutes Jahr später wird er Jurymitglied in der belgischen Ausgabe von »The Voice«, ehe er 2015 mit »Facing Canyons« sein bis dato wohl persönlichstes Album veröffentlicht, das auf Platz 2 der Charts einsteigt.

Das Album entsteht während Bastian Bakers unzähligen Reisen. Für den Albumtitel lässt er sich auf einem Trip durch Nordamerika von der Schönheit und Wucht der dortigen Landschaft inspirieren Neben dem Reisen, liebt Bastian vor allem die vielen Auftritte in den verschiedensten Ländern. »Die Chance auf der Bühne zu stehen, ist für mich keine Selbstverständlichkeit. Deshalb versuche ich immer mein Bestes zu geben, mit dem Publikum zu sprechen, mit ihnen zu singen und zu tanzen – ganz egal, ob ich vor 100 Leuten in einer kleinen Bar oder vor 30.000 Menschen auf einer Festival-Bühne spiele. « In den letzten sechs Jahren haben Bastian und seine Band in über 40 Ländern gespielt. »Ich liebe es, neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Das ist wunderschön, öffnet den Geist und inspiriert mich jeden Tag aufs Neue – auch, was meine Texte angeht. « Am liebsten schreibt Bastian Baker am Flughafen. »Durch das viele Reisen warte ich oft alleine auf meine Flüge. Aber ich mag das und mache mir dann gerne Gedanken aus denen oft neue Songs entstehen. «

im Herbst wurde nun sein Album »Facing Canyons« in Asien und auch in Europa veröffentlicht, wo er anschließend auch auf Tour gehen wird. Was danach passiert? Mal schauen. »Ich verfolge mit meiner Musik kein Ziel, aber ich wünsche mir, dass ich sie immer machen werden kann. Ich bin kein bisschen müde und wünsche mir, auch noch in 30 oder 40 Jahren auf der Bühne zu stehen. «