06.04.2017

Matthäus Bär

Von Claudia Mann


© SN/phonotron

Matthäus Bär ist der Posterboy der Null- bis Zehnjährigen, der Frank Sinatra der Kinderunterhaltung, der Darling musikalisch aufgeklärter Eltern. Nun präsentiert er seine neue EP "Nichts für Kinder". In feinster Showman-Manier vereint er darauf Kindermusik mit Erwachsenen-Entertainment.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Matthäus Bär
Nichts Für Kinder
Phonotron / Broken Silence
/ VÖ 07.04.2017


Nach zwei erfolgreichen Alben und ausgedehnten Österreich-Tourneen vereint Matthäus Bär mit der „Nichts für Kinder“-EP nun ein für alle mal Kinderunterhaltung mit Eltern-Entertainment. In feinster Showman-Manier besingt er hier Themen, die im Kleinen wie im Großen zählen: von gescheiterten Übernachtungsversuchen über Beziehungsprobleme bis hin zur ewigen Not an Kohle, Mäusen und Kröten. Mit Polkov wurde eine reguläre „Erwachsenenband” ins Studio gebeten, die der Liedersammlung die nötige musikalische Kragenweite verpasst. Als Vorlage dazu diente 50er-Jahre-Schlager, ebenso wie Udo Jürgens und Peter Licht. Kombiniert mit den Bär‘schen Starallüren sind dabei Lieder entstanden, von denen sich wohl mit Recht behaupten lässt: Noch nie war Kinderunterhaltung erwachsener.


© SN/phonotron

Seit 2013 erspielt sich Matthäus Bär mit Wortwitz, Charme und einer gehörigen Portion Selbstironie landesweit Kinder- und Elternherzen - ausverkaufte Konzerte, vergriffene CD-Auflagen und Autogrammjägerinnen auf den Straßen zeugen von einer stetig wachsenden Fanbase. Das Erfolgsrezept ist denkbar einfach: Bär traut seinen jüngsten Zuhörern sowie ihren Eltern "echte" Musik zu: doppelbödige Texte, schlaue Anspielungen und geschickte Arrangements. Die fünf Lieder der "Nichts für Kinder"-EP verdeutlichen das treffend. Hier werden Themen besunden, die sowohl im Kleinen wie im Großen zählen. Nach seinem Siegszug in Österreich ist es nun an der Zeit, dass große wie kleine Zuhörer weiter nördlich die Faszination und das Talent eines Matthäus Bär erleben.