03.05.2017

ROGUE ONE: A Star Wars Story


© 2017 Disney

Mit „Rogue One: A Star Wars Story“ präsentierte Lucasfilm den ersten Film, der unter der Rubrik „A Star Wars Story“ in den Kinos lief. Während die Filme der Star Wars Saga eine fortlaufende Geschichte rund um die Familie Skywalker erzählen, werden die „A Star Wars Story“-Filme in sich abgeschlossene Abenteuer sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Rogue One: A Star Wars Story
USA 2016 | Walt Disney Germany
: 04. Mai 2017
Regie: Gareth Edwards
Darsteller: Felicity Jones, Diego Luna, Ben Mendelsohn, Donnie Yen, Jiang Wen, Forest Whitaker, Mads Mikkelsen Alan Tudyk, Riz Ahmed

Bonusmaterial:
Rogue - Zusammenhänge • Die Geschichten hinter Rogue One: A Star Wars Story: Die Idee zu Rogue One, Jyn: Die Rebellin, Cassian: Der Spion, K-2SO: Der Droide, Baze & Chirrut: Die Wächter der Whills, Bodhi & Saw: Der Pilot & der Revolutionär, Das Imperium, Visionen der Hoffnung: Der Look von Rogue One, Die Prinzessin & der Gouverneur, Epilog: Die Geschichte geht weiter


Verlosung

Zum Verkaufsstart verlosen wir:
1x ROGUE ONE: A STAR WARS STORY – Blu-ray, 1x Filmposter und 1x Spielbuch

Einfach eine EMail an wildgewinnspiel@gmail.com
mit dem Stichwort ROGUE, inkl. Namen und Adresse. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2017.

Eine Bar-Auszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
Der Rechtsweg ausgeschlossen.

 


Schwere Körperverletzung, Besitz gestohlener Güter, Fälschung imperialer Dokumente – Jyn Erso (Felicity Jones) hat eine Reihe Schandtaten in ihrem Lebenslauf, als sie von den Rebellen angeheuert wird. Andererseits: Der Kampf gegen das Imperium wird nicht mit Samthandschuhen gewonnen, das wissen die Widerstandskämpfer um Mon Mothma (Genevieve O'Reilly). Und vor allem war Jyns Vater Galen Erso (Mads Mikkelsen) maßgeblich daran beteiligt, die neue Superwaffe des Imperiums zu bauen, weswegen sein Insiderwissen und Jyns Verbindung zu ihm wertvoll sind. Insofern ist die junge Frau, die sich seit ihrem 15. Lebensjahr allein durchschlägt, genau die Richtige für ein Team, das Galen finden und eine Himmelfahrtsmission ausführen soll: Das Imperium will den Todesstern testen und die Rebellen wollen wissen, wie man ihn zerstört. Mit dem Agenten Captain Cassian Andor (Diego Luna) und dem umprogrammierten Ex-Imperiumsdroiden K-2SO (Alan Tudyk) zieht Jyn los. Der imperiale Militärdirektor Krennic (Ben Mendelsohn) will den Todesstern unterdessen so schnell es geht einsatzbereit bekommen...


© 2017 & TM Lucasfilm Ltd.

Die Anfänge von ROGUE ONE: A STAR WARS STORY gehen bis in das Jahr 2012 zurück. Damals verkaufte George Lucas für satte vier Milliarden Dollar Lucasfilm an den Disney-Konzern und damit auch die Rechte an „Star Wars“. Alle Bedenken der Fans weltweit bezüglich der weiteren Zukunft des „Star Wars“ Film-Franchise wurden spätestens mit dem Kinostart von „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ positiv widerlegt. Dort erwachte das legendäre „Star Wars“-Feeling wieder zum Leben, welches in den Episoden I – III so schmerzlich vermisst wurde. Der große „Star Wars“- Masterplan bei der Übernahme von Lucasfilm sah vor, dass es neben drei weiteren „Star Wars“-Filmen, auch weitere, in sich abgeschlossene, Filme aus dem „Star Wars“ Universum geben würde. Nun erscheint mit ROGUE ONE: A STAR WARS STORY der erste dieser Einzelfilme auf DVD und Blu-ray. Das Resultat kann sich durchaus sehen lassen.


© 2017 & TM Lucasfilm Ltd.

Die Zuschauer werden in eine phantastische und visuell faszinierende Welt entführt, die mit spektakulären Schauwerten nicht geizt. Dafür sind jedoch die Figuren in diesem Film oberflächlich strukturiert und können von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen nicht wirklich überzeugen und emotional mitreißen. Im Vergleich zu „Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht“, der ersten „Star Wars“-Produktion nach der Disney-Übernahme, geht ROGUE ONE: A STAR WARS STORY eigene Wege. Zugleich muss sich der Film optisch und inhaltlich an den bestehenden „Star Wars“-Kanon halten. Das führt zu Spannungen und Zwängen, die nicht optimal aufgelöst werden. Regisseur Gareth Edwards stellt sich jedoch mutig dieser Aufgabe und erweist sich als guter Regisseur mit viel Liebe für das Detail. Visuell ist dieser Film überragend. Alleine für die epische Raumschlacht mit Sternenkreuzern und den legendären X-Wing Jägern lohnt sich der Kinobesuch. Gareth Edwards entwickelt die „Star Wars“-Bildsprache weiter und hat einen modernen Kriegsfilm abgeliefert, dessen Optik den Fernsehgewohnheiten der Gegenwart folgt. Wenn die Rebellen im Straßenkampf die Sturmtruppen des Imperiums in einen Hinterhalt locken und angreifen, erinnern diese Filmszenen sehr stark an bekannte Aufnahmen aus dem Irak und Afghanistan. Und genau dieser realistische Look und das „dreckige“ Design machen ROGUE ONE: A STAR WARS STORY sehenswert und zu einem echten Kinoerlebnis.


© 2017 & TM Lucasfilm Ltd.

Auch die visuelle Kontinuität wird in diesem Film geachtet und beachtet. Schließlich mündet die Geschichte inhaltlich in „Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung“. Dabei muss man positiv festhalten, dass die Ausstattung sehr gut passt. Sowohl die Kleidung, die Technik, als auch die Gebrauchsgegenstände sind mit viel Liebe für das Detail rekonstruiert und eingefügt. Darstellerisch gibt es ein Wiedersehen mit Genevieve O’Reilly als Rebellensenatorin Mon Motham („Episode III“) und Jimmy Smits als Bail Organa („Episode II“ und „III“). Ferner gibt es ein digitales Wiedersehen mit Peter Cushing als Wilhuff Tarkin und der jungen Leia Organa. Schon erstaunlich, wie weit die Technik in dieser Hinsicht gediehen ist. In Sachen realer Darsteller fällt das Urteil allerdings nicht so gut aus. Die meisten neuen Figuren in ROGUE ONE: A STAR WARS STORY bleiben inhaltlich blass und können nicht wirklich begeistern. Wirklich überzeugen kann nur der neue Droide K-2SO, der mit seinem trockenen Humor begeistert und Spaß macht. Hauptdarstellerin Felicity Jones („Die Entdeckung der Unendlichkeit“) gibt sich redlich Mühe, als charismatische Anführerin zu überzeugen, bleibt jedoch auf halber Strecke stecken.


© 2017 & TM Lucasfilm Ltd.

Gänzlich an seiner Rolle scheitert ihr Mitstreiter Diego Luna („Milk“). Seine Vorstellung erinnert an einen Han Solo auf Sparflamme. Generell sind die wackeren Rebellen in diesem Film austauschbar und hinterlassen keine nachhaltigen Spuren beim Betrachter. Man könnte vermuten, dass hier der Proporz der Vater der Besetzung war und nicht die erzählerische Logik. So ist Donnie Yen („Ip Man“) als blinder Samurai nur ein müder Abklatsch eines Meister Yoda und sein Assistent bleibt wohl nur wegen seiner überdimen-sionierten Laserkanone beim Publikum in Erinnerung. Gänzlich fehl am Platz ist Forest Whitaker, dessen Filmfigur nicht so recht weiß, warum sie überhaupt da ist. Das ist schade, handelt es sich doch um einen tollen Schauspieler, der mit einer durchdachten Rolle dem Film von Nutzen gewesen wäre. Doch auf eine Figur ist auch in ROGUE ONE: A STAR WARS STORY Verlass: Darth Vader. Auch wenn er nur einige wenige Auftritte hat, so sorgen eben diese Auftritt für das richtige „Star Wars“-Gefühl und jede Menge Gänsehaut. Unterm Strich fügt sich ROGUE ONE: A STAR WARS sehr gut in das „Star Wars“-Universum ein!