03.05.2017

Sieben Minuten nach Mitternacht


© STUDIOCANAL

Das Leben des jungen Conor ist alles andere als sorglos: Seine Mutter ist ständig krank, er muss deshalb bei seiner strengen Großmutter wohnen, und in der Schule verprügeln ihn die großen Jungs. Kein Wunder, dass er jede Nacht Albträume bekommt. Doch dann wird alles anders!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Sieben Minuten nach Mitternacht
USA 2016 | STUDIOCANAL
Start: 04.05.2017
Regie: Juan Antonio Bayona
Darsteller: Lewis MacDougall, Sigourney Weaver,
Felicity Jones


Verlosung

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2 Freikarten, 1 Buch und 1 Filmposter

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mit dem Stichwort MITTERNACHT, inkl. Namen und Adresse. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2017.

Eine Bar-Auszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
Der Rechtsweg ausgeschlossen.


Der kleine Conor (Lewis MacDougall) lebt bei seiner kranken Mutter Elizabeth (Felicity Jones) und fühlt sich in der Schule alles andere als wohl – einige Kinder hänseln Conor, andere behandeln ihn wegen der Krankheit seiner Mama wie ein rohes Ei. Und auch zu Hause scheint sich alles nur noch weiter zu verschlimmern, vor allem wenn Conor bei seiner strengen Großmutter (Sigourney Weaver) sein muss. Als wäre dies alles nicht schon aufwühlend genug, hat Conor obendrein immer wieder Alpträume, in denen er an den drohenden Tod seiner Mutter erinnert und die alte Eibe vor dem Fenster lebendig wird, sich plötzlich in ein knorriges Monster (Stimme im Original: Liam Neeson) verwandelt. Das unheimliche Wesen zerstört die Umgebung – und erzählt Conor, worin der Unterschied besteht zwischen Realität und Märchen…


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Mit „Sieben Minuten nach Mitternacht“ präsentiert Regisseur Juan Antonio Bayona („Das Waisenhaus“) ein faszinierendes Fantasy-Drama für die ganze Familie, das viel mehr als bloße Unterhaltung und Trickeffekte bietet. Der Film basiert auf dem Young-Adult-Bestsellers „A Monster Calls“ von Patrick Ness und richtet sich genau wie seine literarische Vorlage an ein jugendliches Publikum. Der Film wird aus der Sicht des 12-jährigen Conor, der mit der Krankheit seiner Mutter konfrontiert wird. Durch die Fantasy- und Märchen-Elemente wird die düstere Grundstimmung in diesem Film aufgelockert und damit auch für ein jüngeres Publikum erträglich. Dabei verwischen bewusst die Grenzen zwischen Traum und Realität. Der Zuschauer wird im Unklaren darüber gelassen, ob das weise Baummonster nur in der Fantasie von Conor existiert, oder real ist. Doch je mehr man sich auf diesen Film einlässt, desto unwichtiger wird diese Frage. Vielmehr eröffnet sich dem Zuschauer eine faszinierende Welt, deren Charme man sich nur schwer entziehen kann. Kindliche Ängste und die Sehnsucht nach einem imaginären Freund sind die Leitmotive in „Sieben Minuten nach Mitternacht“.


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Es geht um die Suche nach Stabilität und einem Zentrum im Leben, wunderbar verkörpert durch den knorrigen Baum. Die unvermeidlichen Spezialeffekte stören dabei nicht, sondern bleiben dezent im Hintergrund und unterstützen die Handlung. Dieser Film ist ein Lobgesang auf die ganz spezielle Verbindung zwischen Mutter und Kind. Ein Band, das durch Zeit und Raum reicht. Positiv anzumerken ist, dass der Autor der Romanvorlage, Patrick Ness, auch das Drehbuch für diesen Film verfasste. Diese ganz besondere Verbundenheit spürt man in jeder Einstellung, in jedem Dialog. Ein großes Lob gebührt Lewis MacDougall, der in der Rolle des Conor eine sehr gute darstellerische Leistung abliefert. Er ist jeder Szene präsent und überzeugend. Aber auch Felicity Jones („Rogue One: A Star Wars Story“) als Elizabeth liefert eine gute Arbeit ab. Auch wenn ihr Schauspiel gelegentlich sehr emotional wirkt, passt sie sehr gut in die Rolle der todkranken Mutter von Conor.