10.05.2017

FUNKY TOWN

Von Manuela Fritz


© WILD

„Funky Town“ heißt die Frühjahres-Nagellack-Kollektion der Marke LCN (LCN steht für „light concept nails“. Man kennt die Marke aus dem Nagelstudio, denn LCN vertreibt vorrangig Produkte für die professionelle Maniküre), die verpackt in einem transparenten Etui daherkommt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



LCN ist eine Marke des renommierten deutschen Kosmetikunternehmens Wilde Cosmetics, das qualitativ hochwertige kosmetische Produkte und Dienstleistungen anbietet. Hinter dem Markenzeichen LCN verbirgt sich der Name Light Concept Nails. 1985 wurden unter diesem Namen erstmals lichthärtende Kunststoffe aus der Dentalindustrie für die Verlängerung und Verstärkung von Fingernägeln eingesetzt. Heute vertreibt LCN weltweit – in über 60 Ländern, von den USA bis Japan – mit großem Erfolg mehr als 3.000 verschiedene innovative Pflegeprodukte aus den Bereichen Hand-, Nagel- und Fußpflege sowie dekorative Kosmetik, stets mit höchstem Anspruch an Qualität, exklusiven Inhaltsstoffen und guter Verträglichkeit.

© Wilde Cosmetics

Erworben werden können die Produkte von LCN deutschlandweit im kosmetischen Fachhandel, in zahlreichen inhabergeführten Parfümerien sowie in einzelnen Karstadt Kaufhäusern oder im Online-Shop unter www.lcnforyou.de. Ausgewählte Produkte sind außerdem unter www.douglas.de und in Müller Parfümerien erhältlich. Wilde Cosmetics, ein inhabergeführtes Unternehmen unter der Leitung von Geschäftsführer Michael Kalow, hat seinen Sitz in Oestrich-Winkel (Deutschland) und beschäftigt über 200 Mitarbeiter.

© Wilde Cosmetics

Die Wurzeln des erfolgreichen Kosmetikunternehmens gehen zurück bis in das Jahr 1914. Dort begann Wilde mit der Entwicklung und Herstellung hochwertiger Porzellan- und Kunststoffsysteme für dentale Anwendungen. Abgesehen von LCN gehören die Marken LaNature und Glossy Island zu Wilde Cosmetics. Gemeinsam mit MONTEIL Cosmetics und Yoida bildet Wilde Cosmetics die WildeGroup. Weitere Informationen sind im Internet unter www.wilde-group.com verfügbar.



© WILD

 

© Wilde Cosmetics

 


© WILD

 

© Wilde Cosmetics

 


© WILD


Was mir besonders gefällt an den sechs Lacken, ist die Farbselektion – eine Mischung aus funky Tönen, die besonders auf gebräunter Haut gut zur Geltung kommen. Von Rosa, Kirschrot, Grau-Türkis und metalligem Petrol bis hin zu einem transparenten Lack mit Glitzer und konfettiartigen Partikeln.

Der Nagellack lässt sich gut auftragen. Dadurch, dass der Pinsel schmal ist, lässt er sich präzise auf dem Nagel aufbringen. Bei vielen Lacken entstehen Schlieren und die Farbe deckt nicht gut, sodass auch nach mehreren Schichten kein gutes Farbergebnis zu erkennen ist. Die ist bei den LCN „Funky Town“-Lacken nicht der Fall. Bereits nach einer Schicht hat man einen sauberen Auftrag mit einer gut deckenden Farbe. Wie es sich für eine gute Maniküre gehört, trage ich trotzdem eine zweite Farbschicht auf und erhalte einen perfekten Anstrich auf meinen Nägeln. Nicht nur die Farbe überzeugt, auch die Haltbarkeit hebt die Lacke aus der Masse ihrer Konkurrenten hervor – auch nach über einer Woche ist auch nur ein Millimeter Farbe abgeplatzt oder die Lackschicht verkratzt oder beschädigt. Hierzu muss ich allerdings erwähnen, dass ich einen Überlack einer anderen Marke verwendet habe (da ich leider kein Produkt von LCN zur Hand hatte) und bekanntlich steht und fällt gerade in Punkto Haltbarkeit alles mit der richtigen Vorbereitung des Nagels (siehe unten) und mit dem Überlack. Ohne Überlack hält der Lack ähnlich lange, wie jedes Konkurrenzprodukt auch – nämlich nicht mal einen Tag!

Am besten gefallen mir das Rosa („crazy flamingo“) und das Kirschrot („Hula dance“). Die Farben versprühen direkt Lust auf Sonne und Cocktails und sehen sowohl auf blasser Winterhaut, die dieses Jahr leider noch kaum Sonnenlicht gesehen hat, als auch auf sonnengeküsster Haut schön aus. Der petrolfarbene Lack und das Grau-Türkis, der vermutlich ein Mint-Ton sein soll, aber leider nicht so aussieht, wirken hingegen nicht auf meinen weißen Winterpfoten.

Der Glitzerlack fällt leider durch, vor allem was den Farbauftrag angeht. Es gelingt einem nicht, gleichmäßig viele Partikel auf den Nagel aufzubringen. Man muss schichten, um den gesamten Nagel damit zu bedecken und hat dann am Ende eine Nagellack-Kuppel auf dem Finger, die natürlich nicht richtig trocknet und bereits am ersten Abend nach dem Auftrag nicht mehr intakt ist.

WEM STEHT’S?
Wem der grau-türkise Lack stehen soll, ist mir ein Rätsel. Die übrigen Farben sehen, wie erwähnt, vor allem auf gebräunter Haut super aus. Die Rosatöne stehen auch hellen Hauttypen.

WAS PASST DAZU?
Die Dame auf dem Etui macht’s vor: Lippen und Accessoires (wie z.B. Sonnenbrillen) im gleichen Ton wie der Nagellack machen den Look perfekt. Das gilt zumindest für den rosa und den kirschroten Lack und gleichfarbige Lippen. Beim petrolfarbenen Nagellack würde ich eher davon abraten, es sein denn, man ist auf einer 90’s Trash-Party oder eine Außerirdischen-Convention eingeladen. So oder so – bei solch knalligen Farben sollte man nur punktuelle Akzente setzen, sonst wirkt der Look schnell trashig und nicht mehr funky.

TIPPS FÜRS LACKIEREN:

EIN PAAR FACTS ZUM SCHLUSS:
Wie man vielleicht vermutet, ist der erste Nagellack, der an den Nagellack von heute erinnert, ein Produkt aus der Autolack-Industrie. Die Mutter-Marke aller Nagellacke ist die britische Firma „Revlon“, die es noch heute gibt. Doch bereits seit Jahrhunderten ist Nageldesign ein Thema – in China färbten sich Männer bereits um 5000 v.Chr. ihre Nägel mit Pflanzenfarbe bunt ein. Im alten Ägypten wurde außerdem mit gefärbtem Öl gearbeitet. Einer der bekanntesten Lacke ist übrigens „Rouge Noir“ von „Chanel“ - der Lack, den Uma Thurman in „Pulp Fiction“ trug.

QUICK CHECK: LCN „Funky Town“ Nagellacke

PLUS
-Farbauswahl, Deckkraft
-Pinsel und Auftrag

MINUS
-Design der Fläschchen. (Diese sehen aus, als hätte man sie lieblos und meiner Ansicht nach viel zu schlicht gestaltet. Die Fläschchen stechen nicht aus der Masse der zahlreichen Konkurrenzprodukte heraus.)
-Haltbarkeit
-Glitzerlack


© Wilde Cosmetics

In einer schlichten schwarzen Palette mit Applikator kommt das long wear Eyeshadow-Trio in der Farbe „Wild Berries“ daher - bestehend aus einem Gold-Glitzer-Ton, einem dunklen, brombeerfarbenen und einem Taupe-Ton. Zum Glück habe ich grüne Augen, da kommt insbesondere der Beerenton super zur Geltung. Was ich besonders mag beim Auftragen: das Farbpuder lässt sich lückenlos mit dem Applikator aufbringen und gut verblenden. Um die Farbe zu intensivieren - was beim Abend Make-up der Fall sein kann-sollte man mindestens eine weitere Schicht auftragen. Durch die variable Deckkraft lassen sich alle Farben sowohl tagsüber, als auch abends anwenden. Dabei übersteht der Lidschatten auch eine lange Partynacht und erweist sich als schweißresistent.

WEM STEHT’S?
Der Taupe-Ton ist sehr natürlich. Er steht sowohl hellhäutigen und gebräunten Damen. Auch der Beeren-Ton sieht super aus bei jedem Teint. Allerdings sollten ihn eher Frauen mit grünen Augen tragen um ihre Smaragd-Augen zum Leuchten zu bringen. Beim Gold-Ton sollte man schon einen dunkleren Teint haben, damit die Schimmerpartikel richtig zur Geltung kommen.

WAS PASST DAZU?
Diese Faustregel gilt immer: wenn’s auf den Augen knallt, sollte man sich beim Rest zurückhalten. Sonst wirkt das Make-up schnell Clown artig oder so, als würde man nebenbei noch einem anderen Gewerbe nachgehen. Also bei farbigem Lidschatten einen dezenteren Blush und eine neutralere Lippenfarbe wählen. Wäre ja auch schade, wenn diese dem tollen Lidschatten die Show stehlen würden. Gerne kann sich die Farbe der Lider in der Kleidung (als Akzent, nicht als Leitmotiv!) wiederfinden, z.B. im Muster Ihrer Bluse oder in der Farbe Ihrer Clutch. Oder aber man lackiert die Nägel in einem passenden Farbton.

TIPPS FÜR DEN PERFEKTEN "AUGENBLING":

EIN PAAR FACTS ZUM SCHLUSS:
Bereits um 4000 – 300 vor Christus waren sich die alten Ägypter der Wirkung eines gut geschminkten Auges bewusst. Zur Verwendung des als „Mesdemet“ bezeichneten Lidschattens verwendeten sie u.a. Holzkohle, Ruß, Henna oder Malachit-Erz, welche sie zermahlten und mit Tierfett vermengten.

QUICK CHECK:
LCN Long Wear Eyeshadow-Palette Farbe in der Farbe „Wild Berries“

PLUS
- Farbauswahl und -Kombination
- Variable Deckkraft
- Auftrag

MINUS
Der fehlende Spiegel in der Farbpalette, sollte man doch mal unterwegs die Farbe auffrischen wollen.


© Wilde Cosmetics

Der Sommer steht (fast) vor der Tür. Da darf ein 1a gebräunter Teint nicht fehlen. Um diesen zu intensivieren und das Gesicht zu konturieren hat sich die Verwendung eines Bronzers bewährt. LCN liefert ein entsprechendes Produkt - den „Sun Goddess Face & Body Bronzer“. Dieser ist, wie der Name schon sagt, auch auf dem gesamten Körper anwendbar (man kann sich beispielsweise das Dekolleté noch schöner modellieren oder fake-Bauchmuskeln zaubern). Klingt super, aber hält das Puder, was es verspricht? Zunächst fällt mir der künstlich-blumige Duft auf, als ich die schlichte schwarze Puderdose aufklappe. Der Duft ist ein wenig unangenehm. Außerdem glitzert er für meine Begriffe zu stark. Fast schon wie bei Schmink-Anfänger-Sets für kleine Mädchen. Irgendwie unschön, vor allem wenn man keine porenlose, makellose Haut hat (wer hat die schon?), denn der übermäßige Schimmer hebt Hautunebenheiten und Unreinheiten hervor.

Das aztekenartige Muster ist auf jeden Fall ein Hingucker und auch die Farbzusammenstellung aus 2 Brauntönen, einem Rosa- und einem Champagner-Ton macht einen super Eindruck. Nach dem Auftragen bin ich allerdings ein wenig ernüchtert, da der Rosa-Ton viel zu pink auf den Wangen aussieht und der Champagner-Ton sich zu stark ins Weiße verändert, wenn man ihn auf der Haut trägt. Einzig die Brauntöne überzeugen. Der eine ist eher hellbraun und (einzeln aufgetragen) vor allem für Hellhäuter geeignet; der Terracotta farbene Ton, der mehr orange Farbpartikel enthält, steht eher Frauen mit einem dunkleren Haut-Ton. Kombiniert man alle Farben, indem man mit einem Applikator (dem Bronzer liegt keine Quaste oder ein Pinsel bei) über alle Farben fährt und dann aufträgt, erhält man einen hellbraunen Farbton, bei dessen Glitzeranteil sich jede Diskokugel eine Scheibe abschneiden könnte.

Angesichts der vielen Konkurrenzprodukte auf dem Markt, muss ich leider sagen, dass ich fast jeden anderen Bronzer dem „Sun Goddess Face & Body Bronzer“ von LCN vorziehen würde. Sorry, aber dieses Produkt ist leider durchgefallen!

WEM STEHT’S?
Theoretisch ist der Bronzer aufgrund des variablen Farbtons für jeden Teint geeignet. Hellhäutige Damen, die nicht vor einem Glitzer-overkill zurückschrecken, können den helleren, dunkelhäutigere Ladies, mit einer ebensolchen Furchtlosigkeit, sollten den Terrakottafarbenen Ton bevorzugen.

TIPPS FÜR DEN PERFEKTEN GLOW:

EIN TIPP ZUM SCHLUSS:
Bronzer zerbröseln (wenn man nur ein Kompaktpuder zur Hand hat) oder losen Puder bereithalten und mit der Bodylotion mischen – so erhält man einen instant Glow und eine Bräunung für den ganzen Körper in wenigen Minuten (aber leider nur bis zur nächsten Dusche).

QUICK CHECK: LCN „Sun Goddess Face & Body Bronzer“

PLUS
-Design der Puderdose und Spiegel im Deckel
-Die Brauntöne – einzeln
und dezent angewendet

MINUS
-zu viel Glitzer
-der Rosa-Ton wird pink auf der Haut, der Champagner-Ton fast schon weiß und insgesamt zu grell
-der Duft und der fehlender Applikator