14.06.2017

Tocotronic - Coming Home by Tocotronic


© Stereo Deluxe

„Coming Home by Tocotronic“ ist der neunte Teil der legendären „Coming Home“ - Reihe. Bisher haben unter anderen Sven Väth, Nouvelle Vague und Jazzanova ihre privaten Lieblingsmusiken in diesem Format präsentiert. Nun präsentiert sich Tocotronic, die legendäre Rockband aus Hamburg, in diesem Format.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Tocotronic
Coming Home by Tocotronic
Stereo Deluxe / VÖ 16. Juni 2017


Verlosung

Zum Verkaufsstart verlosen wir:
3x Coming Home By Tocotronic – CD

Einfach eine EMail an wildgewinnspiel@gmail.com
mit dem Stichwort TOCOTRONIC, inkl. Namen und Adresse. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2017.

Eine Bar-Auszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
Der Rechtsweg ausgeschlossen.

 


Was sich Tocotronic für ihren Auftritt in der legendären „Coming Home“ – Reihe ausgedacht haben, hat es in sich. Unangestrengt, aber lehrreich; durcheinander, aber stringent; hart, aber herzlich geht es zu. Das stilistische Panorama reicht von fragilem Singer-Songwriter-Pop bis zu burschikosem Deutschpunk, von psychedelischem Wüstenrock zu Zitatpop mit sophistication. Geschmacklicher Konsens war nicht die Zielvorgabe, vielmehr haben Dirk von Lowtzow, Jan Müller, Arne Zank und Rick McPhail kompromisslos ihre Steckenpferde geritten. Wann hat man zuletzt die prachtvoll-paranoiden Gitarrenkaskaden der Wipers gehört? Oder die seltsame Traurigkeit der russischen Underground-Ikone Yanka? Los geht die emotionale Achter-bahnfahrt ins Innere der Toco-Seele mit einer Hommage an Jonathan Richman und seine Band The Modern Lovers. Richman ist der Erfinder von Indierock, was der Song „She Cracked“ aus dem Jahr 1976 eindrücklich belegt.


© Stereo Deluxe

Und schon beim nächsten Track hören wir jene hysterische Überschwäng-lichkeit, aus der sich auch das Schaffen von Tocotronic speist. Ty Segalls „Tall Man Skinny Lady“ mündet in ein sich überschlagendes Gitarrensolo, das sonst wohl so nur Rick McPhail himself hinbekäme. Für Kenner der Band unschwer zu erraten ist, dass es der Deutschpunk-Connaisseur Jan Müller war, der zwei Pogo-Schmankerl aus der Prä-Craft-Beer-Ära beisteuerte. Es geht aber genauso um Fantum und Freundschaft. Mit der befreundeten Band Fuck waren Tocotronic 1998 auf US-Tour, mit Masha Qrella hat Dirk von Lowtzow kürzlich ein Konzert in der Berliner Volksbühne gespielt. Und wer den Tocotronic-Sänger schon einmal hat öffentlich Plattenauflegen hören, weiß um seine Verehrung für Terry Hall (The Specials, Fun Boy Three, Colourfield). Dessen zusammen mit Mushtaq aufgenommene Arabeske kommt genau richtig und hebt diese Zusammenstellung endgültig auf den nächsten Level.