05.07.2017

EMMA


© polyband Medien GmbH

Emma Woodhouse, junges Mädchen aus gutem Hause, fühlt sich zur Kupplerin berufen. Nachdem es ihr gelingt, die Heirat ihrer Gouvernante zu arrangieren, wendet sie sich sogleich dem nächsten Projekt zu. Ihr Plan: Die geheimnisvolle Harriet Smith mit dem Pfarrer des Ortes zu verkuppeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





EMMA
GB 2010 / Polyband/WVG
: 30. Juni 2017
Regie: Jim O'Hanlon
Darsteller: Romola Garai, Michael Gambon, Jonny Lee Miller, Jodhi May, Robert Bathurst

 

 

 

 


Emma Woodhouse (Romola Garai) ist jung, hübsch, gebildet und aus wohlhabendem Haus. Ihre größte Leidenschaft ist ihr Hobby als Kupplerin. Doch der Plan, die geheimnisvolle Harriet Smith mit dem Pfarrer des Ortes zusammen-zubringen, geht gründlich daneben. Stattdessen erhält Emma nun einen unerwünschten Heiratsantrag. Nach diesem Rückschlag verspricht sie, die Eheanbahnungen aufzugeben. Ihre guten Vorsätze geraten jedoch schnell in Vergessenheit, als sie den gut aussehenden Gentleman Frank Churchill kennenlernt. Während Emma in ihrem Umfeld weiterhin Verwirrung stiftet, übersieht sie gänzlich den einen Mann, der ihr stets loyal war und der längst mehr für sie empfindet als Freundschaft…


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Die vierteilige BBC-Serie nach dem Roman von Jane Austen glänzt mit opulenten Kostümen und eindrucks-vollen Kulissen. In den Hauptrollen spielen Romola Garai ("Abbitte"), Michael Gambon ("Harry Potter") und Jonny Lee Miller ("Dark Shadows"). Ein große Stärke dieser sehr schön ausgestatteten BBC-Serie sind die Darsteller, die allesamt perfekt für ihre jeweilige Rolle besetzt wurden. Michael Gambon als wundervoll neurotischer Hypochonder ist ein wahrer Augenschmaus. Generell gebührt Regisseur Jim O'Hanlon ein großes Lob, weil er erst gar nicht versucht in die großen Fußstapfen der zahlreichen „Emma“-Inszenierungen zu treten, sondern stattdessen seine eigene Interpretation zu verwirklichen. Das gelingt ihm sehr gut. Auch wenn in manchen Dialogen und Szenen eine gewisse Schärfe fehlt, kann sich diese Produktion durchaus behaupten. Sehr schön gelöst für den Zuschauer wurde die komplizierte Beziehung zwischen Frank Churchill und Jane Fairfax, die sehr verständlich dargestellt wird.