08.07.2017

BEN ZUCKER - Na und?!

Von Claudia Mann


© Ben Wolf

Mit „Na Und?!“ präsentiert Ben Zucker sein Debütalbum. Der charismatische Berliner mit der rau-warmen Stimme erzählt in seinen Songs Geschichten, die mitten aus dem Leben stammen. Sie handeln von Beziehungen, aber auch Trennungen, Freundschaft und Heimat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Ben Zucker
Na und?!
Airforce1 Records / Universal Music
/ VÖ 23.06.2017

 


Der Berliner Sänger und Musiker Ben Zucker erzählt auf seinem Debütalbum "Na Und?!" von den ganz großen Gefühlen und den kleinen zwischenmenschlichen Dingen. Seine Geschichten sind mitten aus dem Leben, handeln von Beziehungen, aber auch Trennungen, Freundschaft und Heimat. Die Mischung aus Rock und Pop-Elementen, gepaart mit seiner außergewöhnlichen Stimme und mitreißenden Texten ist erfrischend direkt und berührend zugleich. Es sind viele verschiedene Facetten, die Ben Zucker seinen Zuhörern auf diesem gelungenen Album präsentiert. Damit empfiehlt er sich als einer der ernstzunehmenden neuen Talente der hiesigen Musikszene. Den Namen Ben Zucker wird man sich gut merken müssen. In den nächsten Jahren wird man noch viel von diesem talentierten Musiker hören und sehen!


© Ben Wolf

Das Album entstand gemeinsam mit Thorsten Brötzmann (Unheilig, Matthias Reim, Stanfour) und Philipp Klemz (Glasperlenspiel „Geiles Leben“). Darauf erzählt der 33-Jährige mit der rau-warmen Stimme Geschichten aus dem Leben, besingt die Momente, die entscheiden, ob man aufgibt oder für sein Ziel kämpft, und nimmt uns mit auf seinem Weg, der alles bereithält. Aufgewachsen ist Ben Zucker im Osten Berlins, das heutige Mitte. Kurz vor der Öffnung der Mauer floh die Familie nach Westberlin und lebte zunächst in einem besetzten Haus.


© Ben Wolf

Mit 14 Jahren begann er mit Hilfe seines Vaters, einem großen Neil Young-Fan, Gitarre zu spielen, coverte zunächst Grunge und Rocksongs auf Englisch, bevor er seine erste Band gründete und schließlich begann auf Deutsch zu singen. „Ich wollte meine Gedanken so in Songs erzählen, dass jeder sie direkt versteht. Das stand für mich von Anfang an gar nicht zur Debatte.“ Die rauchig-kratzige Hammerstimme war schon immer da, wurde durch das viele Proben noch stärker und entstand tatsächlich „Ohne Whiskey, Zigaretten und Heiserkeit“. Es kamen auch ein paar turbulente Jahre, die Ben aber endgültig hinter sich lässt: „Ich habe nicht immer alles richtig gemacht. Da gab es sicher das eine oder andere, das ich hätte anders lösen oder anders reagieren sollen.“ Seine Offenheit ist zweifellos entwaffnend, denn es geht ihm um das „Hier und Jetzt“, ohne dabei zu vergessen, wo er herkommt. Mit „Na Und?!“ startet Ben Zucker nun 2017 richtig durch.