12.07.2017

I am a Hero
KAZÉ ANIME NIGHTS 2017 - Kino-Start am 25. Juli 2017


© 2016 IHFP © 2009 K.H / S

Hideo kann es nicht fassen. Der glücklose Comiczeichner muss miterleben, wie sich seine Freundin in eine widerwärtige Kreatur verwandelt. Schnell wird ihm klar, dass nicht nur seine Freundin sondern viele Menschen in Tokio zu Zombies geworden sind. Die Betroffenen haben sich mit einem mysteriösen Virus infiziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



I am a Hero
JP 2015 | Kazé Anime
Start : 25. Juli 2017
Regie: Shinsuke Sato
Darsteller: Yo Oizumi, Kasumi Arimura,
Masami Nagasawa


Teilnehmende Kinos und Ticketpreise unter:
www.kaze-online.de/anime-nights-im-kino


Verlosung

Zum Kinostart verlosen wir:
2x 2 Kino-Tickets für den 25. Juli 2017

Einfach eine EMail an wildgewinnspiel@gmail.com
mit dem Stichwort HERO, inkl. Namen und dem
gewünschten Kino.
Einsendeschluss ist der 19. Juli 2017

Eine Bar-Auszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
Der Rechtsweg ausgeschlossen.

 


Der 35-jährige Manga-Künstler Hideo Suzuki (Yo Oizumi) ist alles andere als ein Gewinner, schließlich wird er in seinem Job schlecht bezahlt und auch die Beziehung zu seiner Freundin läuft alles andere als gut. Doch dann beobachtet er eines Tages auf dem Heimweg, wie eine Frau von einem Auto überfahren wird und schon kurze Zeit später trotz eines gebrochenen Genicks wieder aufsteht und weiterläuft. Zuerst ist sich Hideo nicht ganz sicher, ob er seine Augen trauen kann, schließlich leidet er unter Wahnvorstellungen. Doch zu Hause muss er dann feststellen, dass sich auch seine Freundin in einen Zombie verwandelt hat und schon bald muss Hideo aus Tokio verschwinden, da die japanische Hauptstadt von einer regelrechten Zombie-Apokalypse ereilt wird. Zusammen mit der Schülerin Hiromi (Kasumi Arimura) und Krankenschwester Yabu (Masami Nagasawa) macht er sich auf den Weg zum Berg Fuji, wo man vor den Untoten in Sicherheit sein soll…


© 2016 IHFP © 2009 K.H / S

Kann ein Verlierer zum Held werden? Unbedingt! Doch wenn er das lieber nicht will, kann das ganz schön komisch sein: In dem unterhaltsamen Zombie-Actionfilm „I am a Hero“ bleibt dem Sonderling Hideo nichts anderes übrig, als sich den Untoten mit seiner Schrotflinte in den Weg zu stellen.

Manga-Verfilmung, Zombie-Apokalypse, Antiheldenkomödie: Mit seiner Mischung aus Comic-Plot, Horror und Humor hat der Film „I am a Hero“ nicht nur in seinem Heimatland Japan sondern auch auf Filmfestivals weltweit für viel Aufsehen gesorgt. Hauptfigur ist der 35-jährige Comiczeichner Hideo Suzuki (Yo Oizumi). Mit seinem schlecht bezahlten Job und einer zum Scheitern verurteilten Beziehung gilt der junge Mann unter Kollegen als Verlierer. Dabei kann man die Schriftzeichen zu seinem Vornamen ironischerweise mit „Held“ übersetzen! Dabei ist er alles andere als das.

„I am a Hero“ ist die Realverfilmung des gleichnamigen Manga-Bestsellers von Kengo Hanazawa. Regisseur Shinsuke Sato (Jahrgang 1970) macht daraus einen ebenso bestialischen wie komischen Spielfilm. So kommt der japanische Zombie-Horror mit seinem Antihelden Hideo, der nicht daran glaubt, seine Mittelmäßigkeit überwindern zu können, in einer erstaunlich vergnüglichen Version daher.


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Die Komik in dem Film „I am a Hero“ rührt vor allem daher, dass sich Hideo gegen das ihm auferlegte Heldentum wehrt. So versteckt er sich lieber in einem Spind und malt sich aus, wie fürchterlich er den Untoten unterlegen ist, anstatt sich dem Kampf zu stellen. Schließlich bleibt ihm jedoch nichts anderes übrig, als die Monster eines nach dem anderen mit seiner Schrotflinte abzuknallen. Die irren Zombies – etwa ein früherer Leistungssportler, der noch immer gern durch die Gegend springt – sorgen ebenfalls für viel grotesken Humor und einige großartige Slapstick-Szenen.

Branchenmedien in Hollywood feiern die Horrorkomödie „I am a Hero“ als eine der eingängigsten Manga-Verfilmungen des vergangenen Jahrzehnts. Kein Wunder. Schließlich ist der Regisseur Shinsuke Sato ein wahrer Kenner auf dem Gebiet der Comic-Adaptionen. In seiner Filmografie finden sich sowohl Animes als auch Realfilme. Zu seinen Werken zählen zum Beispiel Titel wie „Gantz“ (2010) und „Gantz, die ultimative Antwort“ (2011) oder „Library Wars: The Last Mission“ (2015).

Grund für die positive Resonanz der Filmkritik auf den Thriller „I am a Hero“ ist neben den wohlbedacht eingesetzten Spezialeffekten auch das präzise Timing. Das Team um den Regisseur bettet die Schockelemente des Genres in temporeich orchestrierte Action-Szenen ein. Als (mehr oder minder entfernte) Referenzen der Horrorkomödie gelten neben dem Kultfilm „Zombie“ (Originaltitel: „Dawn of the Dead“, 1978) auch der schwarzhumorige Splatterfilm „Tokyo Gore Police“ (2008) sowie die postapokalyptischen US-Visionen „The Road“ (2009) oder „I am Legend“ (2013).

Der Psychothriller „I am a Hero“ wurde im Wettbewerb des Brüsseler Filmfestivals BIFFF (Brussels International Fantastic Film Festival) im April 2016 mit dem „Goldenen Raben“ ausgezeichnet. Zuvor hatte der Film bereits anlässlich seiner Premiere beim Filmfest Sitges im Oktober 2015 in Spanien sowie beim US-Festival SXSW (South by Southwest) im März 2016 jeweils die Publikumspreise gewonnen.