19.07.2017

VIRAL


© capelight pictures

Die Schwestern Emma und Stacey wachsen als gewöhnliche Teenager in einer beschaulichen Kleinstadt auf. Ihren Schulalltag verfolgen die beiden mit einer Videokamera – und dokumentieren von Beginn an die erschreckenden Ereignisse, die schon bald die gesamte Menschheit bedrohen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Viral
USA 2016 / capelight pictures
: 21. Juli 2017
Regie: Henry Joost, Ariel Schulman
Darsteller: Sofia Black-D'Elia, Analeigh Tipton,
Travis Tope, Michael Kelly


Emma (Sofia Black D’Elia) und ihre Schwester Stacey (Analeigh Tipton) sind zwei gewöhnliche Teenager, deren Leben sich von einen Tag auf den anderen drastisch verändert. Denn in ihrer Heimatstadt verbreitet sich eine mysteriöse Infektion, die es nötig macht, die Einwohner unter Quarantäne zu stellen. Während ihre Eltern auf der anderen Seite festsitzen, genießen die Mädchen zunächst die Freiheit zu Hause. Plötzlich können sie auf Partys gehen und so viel Fast Food essen, wie ihnen lieb ist. Doch als das Virus sogar Opfer unter den Leuten fordert, die ihnen nahestehen, verschanzen sich die Mädchen gemeinsam mit Emmas heimlichem Schwarm Evan (Travis Tope) in den eigenen vier Wänden. Abgeschottet von der restlichen Zivilisation, steht Emma allerdings bald vor einer besonders schweren Entscheidung…


© capelight pictures

„Viral“ von Henry Joost und Ariel Schulman ist ein gut gemachter Horror-Thriller, der mit wenig Budget zu unterhalten weiß. Man spürt in jeder Szene das große Engagement aller Beteiligten bei dieser Produktion. Leider kann sich der Spannungsbogen nicht bis zum Schluss in voller Pracht entfalten. Das entscheidende an diesem Film ist jedoch, dass er eine altbekannte Idee in ein neues Gewand kleidet. Das ist nicht nur kreativ, sondern auch sehenswert. Das klassische Ende der Welt, hervorgerufen durch eine um sich greifende Krankheit wird in „Viral“ auf ein packendes und erdrückendes Kammerspiel reduziert. Das bedeutet jedoch nicht, dass dieser Film weniger blutig ist als seine Genrevertreter. Leider wird die Handlung in der zweiten Hälfte des Films voraussehbar, was schade ist. Trotzdem sehenswert!