06.09.2017

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Von Richard-Heinrich Tarenz


© 2017 MARVEL

Gerade erst sind in "Guardians of the Galaxy" aus Feinden Freunde geworden und schon machen die fünf Verbündeten gemeinsam das All unsicher. Peter Quill, Gamora, Rocket Raccoon, Groot und Drax the Destroyer bereisen als Weltraum-Abenteurer diesmal nicht nur bereits bekannte Orte, sondern stoßen auch in neue Winkel vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Guardians of the Galaxy Vol. 2
USA 2017 | Walt Disney
: 07. September 2017
Regie: James Gunn (II)
Darsteller: Chris Pratt, Zoe Saldana,
Dave Bautista, Karen Gillan, Kurt Russell

Bonusmaterial:
• Bonus-Runde: Making-Of Guardians of the Galaxy Vol. 2
• Guardians Inferno
• Musikvideo
• Pannen vom Dreh
• Zusätzliche Szenen
• Film-Intro & Audiokommentar von Regisseur James Gunn

Großes Gewinnspiel

Zum Verkaufsstart verlosen wir:
Guardians of the Galaxy Vol. 2 (DVD & BD), sowie dazu 2 Fan-Pakete mit je:
1x Schlüsselanhänger & 1x Notizbuch mit 3D Effekt

Einfach eine EMail an wildgewinnspiel@gmail.com
mit dem Stichwort GUARDIANS, inkl. Namen und Adresse. Einsendeschluss ist der 15. September 2017.

Eine Bar-Auszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
Der Rechtsweg ausgeschlossen

 


Die „Guardians Of The Galaxy“ rund um Peter Quill alias Star-Lord (Chris Pratt) sind mittlerweile im ganzen Universum bekannt und auch Ayesha (Elizabeth Debicki), die Anführerin der Sovereign People, einem Volk von genetisch zur Perfektion veränderten Wesen, bemüht sich um ihre Dienste. Die Guardians sollen für sie und ihre Mitbürger ein interdimensionales Monster bekämpfen. Im Ausgleich will sie ihnen Nebula (Karen Gillan) übergeben, so dass die Guardians die Killerin und Schwester von Gamora (Zoe Saldana) ins Gefängnis bringen können. Doch Rocket (Stimme im Original: Bradley Cooper) kann seine Finger mal wieder nicht bei sich behalten und klaut nach vollbrachter Tat ein paar mächtige Batterien. Ayesha ist darüber alles andere als begeistert und heuert die Ravagers an, die Guardians zu jagen und die Energiequelle zurückzuholen. Weil Yondu sich weigert, seinen Ziehsohn Star-Lord mit vollem Einsatz zu verfolgen, kommt es innerhalb der Ravagers zur Meuterei. Taserface (Chris Sullivan) übernimmt das Kommando und setzt Star-Lord und den Guardians nach. Bei deren Überführung von Nebula zum Nova Corps wiederum geht derweil wenig nach Plan und bald werden die Helden getrennt...


© 2017 MARVEL

Ein Blick hinter die Kulissen!

Die Erschaffung der Welten
James Gunn hatte eine sehr klare Vorstellung vom „Look and Feel“ des Films. Die meisten Kulissen sind entgegen des wachsenden Green-Screen-Trends echte Sets. Der Look sollte an die alten Pulp-Romane der 1950er und 1960er Jahre inspiriert sein. Eine zentrale Inspirationsquelle waren die Arbeiten von Comic-Zeichner Wally Wood sowie die „Flash-Gordon“-Serie aus den 1930er Jahren.

Auch Farben spielen eine große Rolle. Das Spektrum ist immer noch breit angelegt, jedoch insgesamt etwas kontrollierter als im Vorgängerfilm. Einige Entscheidungen bezüglich der Farben wurden individueller im Hinblick auf die Drehorte getroffen und insgesamt wurden die großen Raumlandschaften besser ausgenutzt. James Gunn hat mit viel Liebe zum Detail auf diese Merkmale geachtet und sich viel Zeit genommen, einen visuell eleganteren und schöneren Film zu präsentieren.

Dazu gehört auch das Set der „Eclector“, dem Raumschiff der Ravagers. Das Set ist das größte, das im Film verwendet wurde, ist vollständig im Studio errichtet und kann teilweise wie ein Puzzle auseinander genommen und in Einzelteilen verwendet werden. Auch der Planet Contraxia, auf dem sich die Ravagers treffen, wurde mit viel Liebe zum Detail erstellt.

„Das Erste, was mir dazu einfiel, war ein Platz randvoll mit umfunktioniertem Schrott, an dem alte Raumschiffe und nicht mehr zur verwendende industrielle Werkstoffe zum Verrotten abgestellt und deponiert werden“, erklärt Product-Designer Scott Chambliss. „Und mein Gedanke dabei war, dass diese Männer oder ihre Freunde diesen Ort selbst erschaffen haben.“


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Die Kostüme
Bei Marvel beginnt der Look einer Figur immer beim Konzeptdesign. Im Fall von GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 ist das das Team um Andy Park. Häufig arbeitet er bereits an Konzepten, bevor das Drehbuch überhaupt fertig ist. Sobald grünes Licht für die Entwürfe gegeben wurde, macht sich die Kostümdesignerin an die Arbeit, die die Designs oft bis zu den Nähten übernehmen kann. Die Departments arbeiten in diesem Schritt eng miteinander, um jeder Figur den bestmöglichen Look auf den Leib schneidern zu können.

Eine besondere Herausforderung für das Team war die Hohepriesterin Ayesha. Vor allem ihre Körpergröße, denn Elizabeth Debicki ist zwar bereits 1,90 Meter groß, sollte Chris Pratt aber deutlich überragen. Deshalb trug sie Plateauschuhe, die sie auf ein Gardemaß von 2 Metern bringen. Bei dieser Figur war es besonders wichtig, dass alle Proportionen stimmten, da sie schließlich umwerfend schön sein musste, als Anführerin einer perfekten Rasse. Die Robe wurde ein bisschen sexy gemacht, um das Metall mit etwas Weiblichem ins Gleichgewicht zu bringen. Alles musste perfekt sein, da das Kostüm auch Teil des Throns ist. Kostümdesignerin Judianna Makovsky sagt, dass sie in ihrer Karriere nicht viele Kostüme entworfen hat, in denen so viele Abteilungen zusammen arbeiten und koordiniert werden mussten.


© 2017 MARVEL

Das Make-Up und Special-Make-Up-Effekte
Eine der größten Verbesserungen bei den Dreharbeiten dieses Films waren die Änderungen im Ablauf des Special-Effects-Make-ups für die Figuren. Bei Drax zum Beispiel dauerte das Auftragen des Make-ups im ersten Teil im Schnitt 3,5 Stunden, diese Zeit konnte um etwa eine Stunde verkürzt werden. Außerdem ist die Applikation deutlich dünner, sodass man dieses Mal sehr viel mehr von Dave Bautistas tatsächlichem Körper sieht. Dadurch sind Bewegungen markanter und Bautista kann sich freier bewegen und sogar etwas trainieren, wenn ihm danach ist.

Nebulas Make-up stellte die Künstler vor eine neue Herausforderung, da sich Karen Gillan für den ersten Film den Kopf hatte rasieren lassen, worauf sie dieses Mal lieber verzichten wollte. Dennoch dauerte der ganze Prozess im ersten Teil noch fünf Stunden, durch verbesserte Technik und verbesserte Prothesen konnte diese Zeit auf 3,5 Stunden gekürzt werden.

Auch Elizabeth Debicki verbrachte täglich mehrere Stunden in der Hand von Haar- und Make-up-Spezialisten, um sich in Ayesha verwandeln zu können. Die Hohepriesterin trägt bei jedem ihrer Auftritte im Film eine andere, aufwändige Frisur, sodass die Perücke häufig gewechselt werden musste. Auch das Auftragen der goldenen Hautfarbe war ein komplexer Prozess. Insgesamt war das Kostüm nicht mit dem höchsten Komfort verbunden, als Debicki allerdings Chris Sullivan in seinem Taserface Make-up am Set traf, dachte sie sich, dass sie sich eigentlich nicht beschweren kann.


© 2017 MARVEL

Requisiten und Waffen
Ein weiteres wichtiges Element im Film waren die vielen Waffen. Die Waffen der Guardians selbst konnten zum größten Teil übernommen werden, wie zum Beispiel der Blaster von Star-Lord, Gamoras Schwert und die Messer von Drax. Die anderen Waffen mussten neu angefertigt und künstlich gealtert werden. Für die Ravagers wurden vier verschiedene Waffen entworfen und jeweils 15-20 Exemplare hergestellt, die unter ihnen verteilt wurden. Einige davon konnten im 3D-Drucker hergestellt werden, darüber hinaus war ein großes Team von Schweißern, Malern und Lackierern in den Herstellungsprozess involviert.

Eine besondere Herausforderung hierbei war, dass im Film jederzeit bis zu 85 oder 95 Ravagers in einer Szene zu sehen sind, die alle mit Gürteln und Halftern für ihre Waffen ausgestattet werden mussten. Hier wurden die Mitarbeiter der Requisite kreativ und ließen sich von der Welt des Steampunk inspirieren. Sie nahmen allerlei elektronische Geräte auseinander und klebten, nähten oder nieteten sie auf die Ledergütel, die auch selbst noch geprägt oder bemalt wurden. Auf diese Art und Weise entstanden die individuellen Looks der verschiedenen Ravagers.

Für eine bestimmte Szene musste ein essbarer Käfer produziert werden. Ein Illustrator zeichnete einen Entwurf, der am 3D-Drucker zu einer Gussform für Schokolade gemacht wurde. James Gunn, der für viele Szenen im Film sehr eindeutige Vorstellungen hatte, wollte, dass dem Schauspieler beim Essen ein Bein des Käfers aus dem Mund fiel. Russle Bobbit erklärt: „Wir haben in den Schokoladenkörper schwarzen Honig injiziert, der dann aus dem Mund des Schauspielers floss, als er davon abbiss. Als er dann auf das Käferbein biss, fiel dieses auf den Boden. Zum Ankleben der Käferfüße benutzten wir geschmolzene Schokolade.“