11.04.2018

Das etruskische Lächeln


© 2018 Constantin Film Verleih GmbH

Rory MacNeil hat sein ganzes Leben auf der abgelegenen schottischen Insel Vallasay zugebracht. Durch seinen Gesundheitszustand ist er gezwungen, seine geliebte Insel zu verlassen und seinen Sohn in San Francisco zu besuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





DAS ETRUSKISCHE LÄCHELN

USA 2018 | Constantin Film Verleih
Start: 12. April 2018
Regie: Oded Binnun, Mihal Brezis
Darsteller: Brian Cox, JJ Feild, Thora Birch

 


Rory MacNail (Brian Cox) erwartet nicht mehr, dass in seinem Leben noch etwas Schönes passieren wird. Er geht in seiner schottischen Heimat dem immer gleichen Tagesablauf nach – bis er schwer krank wird und zur Behandlung an die US-amerikanische Westküste nach San Francisco reist, wo sein entfremdeter Sohn Ian (JJ Field) mit Ehefrau Emily (Thora Birch) und dem kleinen Sprössling Jamie wohnt. Dort gibt es erst mal Ärger, weil der alte Rory gar nicht daran denkt, sich an die Regeln zu halten, die in Ians Familie gelten und er seinem Sohn vorhält, Jamie zu verhätscheln und die irische Kultur abgelegt zu haben. Bei einem Ausflug aber lernt Rory die bezaubernde Museumskuratorin Claudia (Rosanna Arquette) kennen. Das ist möglicherweise der Anfang eines besseren Lebens und einer Annäherung von Vater und Sohn...


© 2018 Constantin Film Verleih GmbH

Mit „Das etruskische Lächeln“ präsentieren die beiden Regisseure Mihal Brezis und Oded Binnun ein zu Herzen gehendes Generations-Drama, das mit einer tollen Darstellerriege überzeugt. Im Mittelpunkt der Handlung steht Brian Cox („Churchill“), der das Geschehen dominiert und alle Register seines Könnens zieht. Ihm zur Seite stehen Thora Birch („American Beauty”), Tim Matheson („The West Wing – Im Zentrum der Macht”), Rosanna Arquette („Pulp Fiction”), JJ Feild („Austenland”) und Peter Coyote („Girl on the Edge”). Auch wenn sich der Film gelegentlich in emotionalen Klischees verliert, bietet er gute Unterhaltung. Das liegt daran, weil Brian Cox gekonnt gegen eben jene Klischees im Drehbuch anspielt. „Das etruskische Lächeln“ verkörpert glaubwürdig jenen knorrigen alten Mann, der sich auf eine letzte Reise zu seiner Familie begibt und sich dabei seiner Vergangenheit stellt. Diese Rolle ist Brian Cox wie auf dem Leib geschnitten. Ebenfalls überzeugen kann JJ Feild. Er beherrscht die leisen Zwischentöne und genau die Feinheiten, die den Film tragen.