16.04.2018

Fikkefuchs


© Alamode Film

Es gab mal eine Zeit, da konnte Rocky sie alle haben. Er spielte französische Chansons und die Frauen schmolzen dahin. Das ist zwar längst vorbei, aber als Thorben vor seiner Tür steht, wird er noch einmal herausgefordert. Der junge Mann, der behauptet sein Sohn zu sein, weiß nicht, wie man Frauen flachlegt und Rocky soll es ihm beibringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





FIKKEFUCHS

D 2017 | Alamode Film
: 20. April 2018
Regie: Jan Henrik Stahlberg
Darsteller: Jan Henrik Stahlberg, Franz Rogowski,
Susanne Bredehöft


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Der Rechtsweg ausgeschlossen

 


Rocky (Jan Henrik Stahlberg) war einst ein echter Frauenheld, zumindest in seiner eigenen Wahrnehmung, doch seine besten Tage liegen mittlerweile längst hinter ihm. Das hält den Möchtergern-Casanova jedoch nicht davon ab, weiterhin jungen Frauen hinterherzusteigen. Nun lernt er kurz vor seinem 50. Geburtstag einen jungen Mann namens Thorben (Franz Rogowski) kennen, der behauptet, sein Sohn zu sein, und ist doch noch einmal als Verführer gefordert. Denn Thorben weiß nicht, wie man Frauen rumkriegt und will von seinem Vater in diese hohe Kunst eingeführt werden. Doch das ist nicht so leicht: Nicht nur merkt Rocky ziemlich schnell, dass bei Thorben eine Menge Arbeit nötig ist. Auch der Sohn kann bald nicht mehr ignorieren, dass es mit den Aufreißergeschichten seines Vaters nicht allzu weit her ist. Dennoch kommen die beiden Männer sich langsam näher...


© Alamode Film

„Fikkefuchs“ von Regisseur Jan Henrik Stahlberg ist ein skurril anmutendes Vater-Sohn-Drama und zugleich ein Abstieg in die bizarren Auswüchse fehlgeleiteter Männerbilder in dieser Gesellschaft. Der Film geht dabei derart kompromisslos vor, dass oftmals der gesellschaftliche Konflikt zwischen den Geschlechtern in einem Meer von derben und bösen Humor untergeht. Mit viel Freude am Untergang, demontiert der Film gängige Männerbilder und stellt Männlichkeitswahn bloß. Durch seine provokante Machart, zählt „Fikkefuchs“ zu den provokantesten Filmen der letzten Jahre. Politisch völlig unkorrekt, ist „Fikkefuchs“ eine schwarze Satire über Männer, die konsequent ihre eigenen Männlichkeitsideale in voller Bandbreite ausleben. Der Film politisiert und provoziert bewusst den Zuschauer. Gelegentlich ist das jedoch ein wenig zu viel. Auch wenn der Film bewusst aus einer machohaften Perspektive erzählt wird, und so die Lächerlichkeit der Protagonisten darstellt, ist es wenig sinnvoll, wenn man in den ersten 15 Minuten des Films ständig Frauenhintern oder Ausschnitte zu sehen bekommt. Aber auch zahlreiche Fäkalmomente machen „Fikkefuchs“ nicht gerade erträglicher. Trotzdem ist der Film ein wichtiger Beitrag zur Geschlechterdebatte in Deutschland. Gerade durch seine Kompromisslosigkeit bleibt sich der Film treu und stößt notwendige Debatten über Männerbilder an.