18.04.2018

MADAME


© Studiocanal / Thibault Grabherr

Die Dinnerparty von Societylady Anne steht unter keinem guten Stern: Aufgrund des unangekündigten Besuchs ihres Stiefsohns gibt es 13 Tischgedecke. Eine Katastrophe für die perfektionistische Hausherrin und ihren geschäftstüchtigen Ehemann Paul.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





MADAME

F 2017 | StudioCanal Deutschland
: 19. April 2018
Regie: Amanda Sthers
Darsteller: Toni Collette, Harvey Keitel, Rossy de Palma


Großes Gewinnspiel

Zum Kinostart verlosen wir:
1x „Madame“ – DVD
1x „Madame“ – Blu-ray

Einfach eine EMail an wildgewinnspiel@gmail.com
mit dem Stichwort MADAME, inkl. Namen und Adresse. Einsendeschluss ist der 30. April 2018.

Eine Bar-Auszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
Der Rechtsweg ausgeschlossen

 


Das reiche amerikanische Paar Anne (Toni Collette) und Bob (Harvey Keitel) ist erst vor kurzem nach Paris gezogen und möchte ein großes Dinner veranstalten, zu dem zwölf ausgewählte Gäste aus der französischen, amerikanischen und englischen High Society eingeladen sind. Doch dann stößt auch Steven (Tom Hughes), Bobs Sohn aus erster Ehe, zu der Party. Dreizehn Gäste an einem Tisch sind für die abergläubische Anne aber vollkommen inakzeptabel, weshalb sie kurzerhand ihre Hausangestellte Maria (Rossy de Palma) darum bittet, ebenfalls teilzunehmen und sich als reiche spanische Freundin auszugeben. Doch dabei verdreht Maria dem britischen Kunsthändler David (Michael Smiley) den Kopf. Anne versucht verzweifelt, alles wieder ins Lot zu bringen, während Maria sich in ihrer neuen Rolle langsam sehr wohl fühlt...


© Studiocanal / Thibault Grabherr

„Madame“ von Regisseurin Amanda Sthers („Je vais te manquer“) ist eine scharfzüngige Gesellschaftssatire mit Biss. Der Film findet dabei eine gute Balance zwischen Komödie und Drama und glänzt mit einem gelungenen Ende. Der Film hat bewusste Anleihen an „Cinderella“. Aber in „Madame“ dreht sich die Geschichte zu einer bösen Abrechnung mit der High Society und ihren internen Abläufen und ungeschriebenen Regeln. Amanda Sthers entlarvt die sogenannte Oberschicht in ihren zweiten Film als oberflächlich und menschenverachtend. Da der Film jedoch immer noch ein Augenzwinkern parat hält, wirkt er nie belehrend oder gar trocken. Es macht viel Spaß mitanzusehen, wie sich die High Socitey selbst entlarvt und als innerlich zutiefst hässlich präsentiert, während sie nach Außen den schönen Schein wahrt. „Madame“ glänzt mit intelligenten und doppeldeutig-geistreichen Dialogen. Das internationale Darstellerensemble, zu dem Pedro Almodóvars Muse Rossy de Palma („Julietta“), Toni Collette („Little Miss Sunshine“) und Harvey Keitel („Grand Budapest Hotel“) gehören, überzeugt.