02.05.2018

Good Luck finding Yourself


© Alpenrepublik

Von der 68er-Ikone und Protagonistin der freien Liebe zur Privatperson, die ihre eigentliche Essenz wieder finden will: Nach ihrer Krebsdiagnose reist die Autorin Jutta Winkelmann nach Indien, begleitet von ihrem langjährigen Freund Rainer Langhans und weiteren Mitgliedern ihrer Münchner Lebensgemeinschaft, dem sogenannten "Harem“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



GOOD LUCK FINDING YOURSELF

Deutschland 2014 | Alpenrepublik GmbH
: 27. April 2018
Regie: Severin Winzenburg
Dokumentation


Großes Gewinnspiel

Zum Kinostart verlosen wir:
3x “Good Luck finding Yourself“ - DVD

Einfach eine EMail an wildgewinnspiel@gmail.com
mit dem Stichwort LUCK, inkl. Namen und Adresse. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2018.

Eine Bar-Auszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
Der Rechtsweg ausgeschlossen

 


Die Autorin und 68er-Ikone Jutta Winkelmann hat unheilbaren Knochenkrebs und wird sterben. Sie rutscht in eine spirituelle Krise. Um ihre eigene Essenz wiederzufinden, beschließt sie, noch einmal zu reisen. In Begleitung ihres langjährigen Freundes Rainer Langhans und weiteren Mitgliedern der Münchner Lebensgemeinschaft "Harem" macht sie sich auf nach Indien. Ihre Route geht über den Himalaya, die "Totenstadt" Varansi bis nach Kerela. Sie durchlebt intensive Erfahrungen, gesundheitliche Krisen und überwirft sich fast mit ihrer Begleitung. Inmitten dieses Gemüts-Chaos fasst Jutta jedoch einen Entschluss. Sie will lernen, wieder lebendig zu werden. So beginnt Jutta, ihre begrenzte restliche Lebenszeit anders wahrzunehmen und ihre verbleibenden Lebensansprüche neu zu definieren...


© Alpenrepublik

„Good Luck finding Yourself“ ist ein sehr intimer und emotionaler Dokumentarfilm, der seine ganz eigenen Wege geht und viel Aufmerksamkeit und Interesse benötigt. Regisseur Severin Winzenburg, der auch die Kamera führt, begleitet in dieser Dokumentation eine unheilbar erkrankte Frau, die dem Tode ins Auge blickt. Das ist in einer Gesellschaft, in welcher der Tod weitgehend tabuisiert wird, nicht gerade leichte Kost für eine Dokumentation. Die Dokumentation ist wie ein Road-Movie angelegt und führt den Zuschauer an viele wundersame und faszinierende Orte. Dabei ist der Umstand, dass der Regisseur zugleich der Sohn der an einer tödlichen Krankheit leidenden Hauptperson ist, Fluch und Segen zugleich. Er garantiert eine emotionale Nähe und äußerste Sorgfalt bei dem Umgang mit diesem schwierigen Thema. Auf der anderen Seite aber verliert sich der Film bisweilen in allgemeinen Betrachtungen, die aus familiäre Sicht interessant sein mögen, für den Zuschauer aber unklar wirken.

Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen oft interne Diskussionen und Streitigkeiten innerhalb der Gruppe. Das wirkt bisweilen unterhaltsam, lenkt aber von der eigentlichen Thematik ab. Denn es geht um den Abschied vom Leben, den Jutta Winkelmann in dieser Dokumentation vollzieht. Der Film beansprucht nicht für sich die ultimativen Antworten zu geben, aber er ist eine wertvolle filmische Auseinandersetzung zu diesem Thema und regt an zum Nachdenken.