09.05.2018

DER BUCHLADEN
DER FLORENCE GREEN


© Aidan Monaghan

Florence Green hat früh ihren Mann verloren, doch ihre gemeinsame Liebe zu Büchern aller Art lässt sie nicht los. Sie investiert ihr gesamtes Vermögen in die Verwirklichung ihres Traums von einem eigenen Buchladen – ausgerechnet im verträumten englischen Hardborough, Ende der 50er Jahre, wo die Arbeiter dem Bücherlesen skeptisch gegenüberstehen und die Aristokratie energisch vorgibt, was Hochkultur ist und was nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





DER BUCHLADEN
DER FLORENCE GREEN

Spanien, Großbritannien, Deutschland 2017
capelight pictures | Start: 10. Mai 2018
Regie: Isabel Coixet
Darsteller: Emily Mortimer, Bill Nighy, Patricia Clarkson


Großes Gewinnspiel

Zum Kinostart verlosen wir:
1 Fanpaket bestehend aus:
1 x 2 Freikarten, Buch und Stoffbeutel

Einfach eine EMail an wildgewinnspiel@gmail.com
mit dem Stichwort BUCH, inkl. Namen und Adresse. Einsendeschluss ist der 13. Mai 2018.

Eine Bar-Auszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
Der Rechtsweg ausgeschlossen

 


Florence Green (Emily Mortimer) ist eine verwitwete Frau, die in den späten 1950er Jahren in die kleine Küstenstadt Hardborough im Osten Englands zieht. Nachdem sie früh ihren Mann verloren hat, mit dem sie eine Liebe zu Literatur aller Art teilte, möchte sie ihren Traum verwirklichen und beschließt, eine kleine Buchhandlung eröffnen, um die anderen Bewohner des verschlafenen Städtchens mit aufregenden und interessanten Geschichten aus ihrer Lethargie zu reißen. Zunächst geht ihr Plan auf, die von ihr verkauften Bücher finden überall Anklang und sogar der eigenbrötlerische, zurückgezogen lebende Mr. Brundish (Bill Nighy) findet Gefallen am neuen Buchladen und dessen Besitzerin. Doch dann macht die einflussreiche Violet Gamart (Patricia Clarkson) Ärger, die zu den angesehensten Personen in Hardborough gehört und befürchtet, die Kontrolle über die Stadt und ihre Bewohner zu verlieren...


© Lisbeth Salas

„Der Buchladen der Florence Green“ beruht auf der Romanvorlage von Penelope Fitzgerald. Dabei hat sich Regisseurin Isabel Coixet („Mein Leben ohne mich“) sehr nah an dem erfolgreichen Bestseller orientiert und
zahlreiche Dialogzeilen übernommen. Das Ergebnis ist ein sehenswertes Drama über eine mutige und unkonventionelle Frau, die in den 50er Jahren den Kampf gegen konservative Denkmuster aufnimmt. Damit ist der Film sehr aktuell und am Puls der Zeit. Aber auch handwerklich kann der Film überzeugen. Er fasziniert den Zuschauer mit wunderschönen herbstlichen Bildern und großartig agierenden Schauspielern, angeführt von Emily Mortimer („The Newsroom“) und dem legendären Bill Nighy („Tatsächlich... Liebe“). Die gemeinsamen Gespräche von Emily und Bill gehören zu den absoluten Höhepunkten des Films. Sehr schön ist auch das Wiedersehen mit Patricia Clarkson („The Party“).

Die Auswahl der Darsteller in „Der Buchladen der Florence Green“ wirkt fein austariert und dem Thema angemessen. Hier wird mit dem feinen Florett gefochten und nicht mit dem groben Hieb des Schwertes. Fast schon schmerzlich werden die Heuchelei, die Gedankenlosigkeit und die Dummheit der Einheimischen seziert und dargestellt. Der Zuschauer wird jedoch nicht mit dem erhobenen Zeigefinger ermahnt, sondern mit dem Gebot der Liebe und der guten Tat ermutigt.