17.05.2018

DER MANN AUS DEM EIS


© Ascot Elite Home Entertainment

Vor 5.300 Jahren in der Jungsteinzeit. Eine Großfamilie lebt friedlich an einem Bach in den Ötztaler Alpen. Ihrem Anführer Kelab obliegt es, den heiligen Schrein zu verwahren. Während Kelab auf der Jagd ist, wird seine Siedlung überfallen und die gesamte Sippe ermordet, darunter auch Kelabs Frau und sein Sohn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





DER MANN AUS DEM EIS

Deutschland, Italien, Österreich 2017
Ascot Elite Home Entertainment
: 17. Mai 2018
Regie: Felix Randau
Darsteller: Jürgen Vogel, André Hennicke, Sabin Tambrea

 

 

 

 


Vor über 5.000 Jahren lebt der Steinzeitmensch Kelab (Jürgen Vogel) mit seiner Familie und seinem Stamm friedlich in den in den Ötztaler Alpen. Als Anführer der Gemeinschaft ist es seine Aufgabe, sich um den heiligen Schrein der Siedlung zu kümmern. Doch als Kelab eines Tages von der Jagd wiederkehrt, muss er feststellen, dass die Siedlung überfallen wurde und der ganze Stamm mitsamt seiner Frau und seinem Sohn ermordet wurde – und noch dazu wurde das Heiligtum entwendet. Von Wut und dem Wunsch nach Rache angetrieben macht sich Kelab auf die Suche nach den Tätern. Bald nimmt er deren Spur auf, doch bei der Verfolgung ist nicht nur der erbarmungslosen Natur ausgesetzt, sondern sieht sich schließlich auch mit der existenziellen Frage konfrontiert, ob er seinen Rachegelüsten nachgeben soll…


© Ascot Elite Home Entertainment

„Der Mann aus dem Eis“ von Regisseur Felix Randau („Northern Star“) ist ein gelungenes Survivaldrama vor einer beeindruckenden Kulisse, das von seiner Hintergrundgeschichte lebt. Als 1991 jene berühmte konservierte Leiche in den Ötztaler Alpen gefunden wurde, stand die Welt Kopf. Handelte sich doch um einen Mann, der seit mehr als 5.200 Jahren tot im Eis lag und nun als „Ötzi“ ein Medienstar wurde. Eigentlich weiß man bis zum heutigen Tag nicht viel mehr zu berichten über diesen Leichnam, doch die Phantasie der Menschen weltweit rotiert bis zum heutigen Tag. Da war es naheliegend, dass diese Geschichte verfilmt wird. Da jedoch nur wenig bekannt ist über „Ötzi“, wählt diese Filmproduktion einen spekulativen und fiktiven Weg. Der Jahrhundertfund dient als Grundlage für ein spannendes Drama vor einer faszinierenden Alpenkulisse. Neben der tollen Kulisse überzeugt Jürgen Vogel in der Hauptrolle. Dieser Mann ist eine Naturgewalt. Mit seinen wilden Haaren und seinem Bart sieht er so aus, wie man sich „Ötzi“ in seinen wildesten Phantasien vorstellt. Der Film kommt ohne Dialoge aus, was kein Manko ist. Im Gegenteil! Durch diesen Umstand können die Darsteller ihr gesamtes schauspielerisches Können in die Waagschale werfen. Neben Jürgen Vogel („Die Welle“) glänzen in „Der Mann aus dem Eis“ Franco Nero („Django), Andre M. Hennicke („Der Untergang“), Susanne Wuest („Ich seh, ich seh“) und Sabin Tambrea („Ludwig II.“).