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KINO | 12.05.2026

Ein Münchner im Himmel -
Der Tod ist erst der Anfang

Taxifahrer und Münchner Original Wiggerl landet nach einem Autounfall im Himmel – aber statt Bier und Blasmusik gibt’s hier nur Soja-Manna und Yoga zu Harfenklängen. Ein Albtraum für den aufmüpfigen bayerischen Dickkopf. Damit im Himmel wieder Ruhe und Frieden einkehrt, schickt man ihn kurzerhand mit einer Mission zurück. Wenn er es schafft sein Karma-Konto auf Vordermann zu bringen, darf er auf der Erde bleiben.

von Franziska Keil


© LEONINE Studios

INHALT Nach einem Autounfall findet sich der Münchner Taxifahrer Wiggerl (Maximilian Brückner) unerwartet im Himmel wieder. Statt vertrauter Klänge und Genüsse erwartet ihn dort jedoch eine ihm fremde Welt, die wenig mit seinen Vorstellungen zu tun hat. Um die himmlische Ordnung nicht weiter zu stören, wird er mit einer Aufgabe zurück auf die Erde geschickt: Nur wenn es ihm gelingt, sein Karma auszugleichen, darf er dort bleiben. Zurück im Leben bleibt Wiggerl für seine Umwelt unsichtbar. Allein seine Tochter Toni (Momo Beier) kann ihn sehen und hören. Die Begegnung verläuft angespannt, denn das Verhältnis zwischen Vater und Tochter ist durch frühere Versäumnisse belastet. Toni verweigert zunächst jede Unterstützung, auch mit Blick auf ihre Mutter Kathi (Hannah Herzsprung), um die sich Wiggerl zu Lebzeiten kaum gekümmert hat. Erst allmählich beginnt ein Prozess der Selbstreflexion, durch den er versucht, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Während die Zeit gegen ihn arbeitet, wird ihm zunehmend klar, welche Bedeutung seine Mission tatsächlich hat.

Karma zum Nachfüllen: Kleine Gesten mit großer Wirkung in EIN MÜNCHNER IM HIMMEL

Am 14. Mai startet EIN MÜNCHNER IM HIMMEL In den deutschen Kinos und erzählt mit viel Humor und Herz davon, dass echte Veränderung oft im Kleinen beginnt. Taxifahrer Wiggerl (Maximilian Brückner) hat sich den Himmel definitiv anders vorgestellt. Statt bayerischer Gemütlichkeit warten dort oben Soja-Manna und spirituelle Dauerentspannung. Um das himmlische Gleichgewicht wiederherzustellen, wird er zurück auf die Erde geschickt mit der klaren Aufgabe, sein Karma-Konto aufzubessern. Was der Film zeigt: Es sind nicht die großen Versprechen, sondern die kleinen, ehrlichen Gesten, die zählen.

Einmal mehr lächeln und es wirklich meinen

Ein Lächeln wirkt banal, fast schon automatisch. Aber genau darin liegt seine Kraft. Ein bewusst geschenktes Lächeln kann Distanz abbauen, einen stressigen Moment entschärfen oder jemandem einfach zeigen: „Ich sehe dich.“ Gerade im Alltag, wo vieles anonym und schnell passiert, wird ein echter Blickkontakt plötzlich zu etwas Besonderem. Es kostet nichts und kann trotzdem den Ton eines ganzen Tages verändern.


© LEONINE Studios

Einfach helfen, ohne gefragt zu werden

Die Einkaufstasche tragen, die Tür aufhalten, kurz mit anpacken. Kleine Hilfen, die oft kaum Zeit kosten. Entscheidend ist die Haltung dahinter: nicht aus Pflicht, sondern aus Aufmerksamkeit. Wer beginnt, die Bedürfnisse anderer bewusst wahrzunehmen, verändert nicht nur sein Umfeld, sondern auch den eigenen Blick auf die Welt. Aus „Das geht mich nichts an“ wird plötzlich ein „Warum eigentlich nicht?“.

Wirklich zuhören

In einer Welt voller Ablenkung ist Zuhören fast schon eine unterschätzte Superkraft. Es bedeutet, das Handy wegzulegen, nicht sofort zu urteilen oder die nächste eigene Geschichte parat zu haben. Wirkliches Zuhören signalisiert, Respekt, Interesse und schafft Nähe. Oft brauchen Menschen keine Lösung, sondern einfach jemanden, der ihnen Raum gibt.


© LEONINE Studios

Dankbarkeit zeigen und das konkret sowie ehrlich

Ein schnelles „Danke“ geht leicht über die Lippen. Aber ein bewusst ausgesprochenes, konkretes Dankeschön hat eine ganz andere Wirkung. „Danke, dass du dir Zeit genommen hast“ oder „Ich habe mich wirklich gefreut“. Solche Sätze bleiben hängen. Sie zeigen Wertschätzung und stärken Beziehungen, egal ob im Freundeskreis, in der Familie oder im Alltag mit Fremden.

Den eigenen Leuten Aufmerksamkeit schenken

Vielleicht die wichtigste Lektion, die auch Wiggerl lernen muss: Die Menschen, die einem am nächsten stehen, sind oft die, die man am meisten vernachlässigt. Ein Anruf ohne Anlass, ein ehrliches Gespräch oder einfach gemeinsam verbrachte Zeit solche Momente lassen sich nicht nachholen. Aufmerksamkeit ist hier keine große Geste, sondern eine Entscheidung im Alltag. EIN MÜNCHNER IM HIMMEL erinnert daran, dass es nie zu spät ist, Dinge anders zu machen. Ab dem 14. Mai wird sich im Kino zeigen, dass Veränderung nicht laut sein muss. Und dass ein gut gefülltes Karma-Konto vielleicht genau dort beginnt, wo man geradesteht.


EIN MÜNCHNER IM HIMMEL – DER TOD IST ERST DER ANFANG

Start: 14.05.26 | FSK 6
R: David Dietl | D: Maximilian Brückner, Momo Beier, Hannah Herzsprung
Deutschland 2026 | Leonine


 


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