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| Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel Alena Schröders Roman erzählt weibliche Geschichte als generationsübergreifendes Geflecht aus Schweigen, Fürsorge und Widerstand. Zwischen Kriegsende und Gegenwart entfaltet sich ein feministisches Erinnerungsprojekt von großer emotionaler und politischer Präzision. „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ist ein eindringlicher Beweis für die literarische Kraft des zeitgenössischen Frauenromans. |
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„Woodwalkers 2“ entfaltet im Gewand des Jugendfantasyfilms eine leise Kritik an Ausbeutung, Entfremdung und ökologischer Zerstörung. Ab dem 29. Januar im Kino wird sichtbar, wie Klassen- und Naturfragen selbst im populären Familienkino verhandelt werden. |
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Ein philosophisches Kino der Langsamkeit: SILENT FRIEND denkt das Verhältnis von Mensch, Natur und Zeit radikal neu. Ildikó Enyedi verwandelt botanische Beobachtung in existenzielle Erkenntnis und sinnliche Erfahrung. Ein Film, der das Sehen selbst infrage stellt – und vertieft. |
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Ein Alptraum ohne Ausgang: David Lynchs „Lost Highway“ erweist sich als radikale Studie von Identitätszerfall, Schuld und Wahrnehmung jenseits linearer Erzählbarkeit. Anlässlich der Wiederaufführung in der „Best of Cinema“-Reihe wird „Lost Highway“ als sinnliche Kinoerfahrung neu erfahrbar gemacht. |
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| WICKED:
TEIL 2 Ein visuell überwältigendes, doch erzählerisch zwiespältiges Finale: „Wicked: Teil 2“ wagt den Balanceakt zwischen Mythos und Moderne – und stolpert mehr als einmal über seine eigenen Ambitionen. Doch dank Cynthia Erivos grandioser Präsenz bleibt das Musical ein emotionales Erlebnis, das lange nachklingt. |
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Benny Safdies „The Smashing Machine“ ist kein typisches Sport-Biopic – und genau darin liegt sowohl seine größte Stärke als auch seine größte Schwäche. Statt triumphaler Trainingsmontagen oder klischeehafter Comebacks zeigt der Regisseur hier einen Mann, der im Ring Siegerpose annimmt, im Privaten jedoch unter Abhängigkeit, Schmerz und zerrütteter Beziehung erdrückt wird. |
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David Lynchs „Blue Velvet“ seziert die amerikanische Idylle und legt ihr verdrängtes Gewalt- und Begehrenspotenzial frei. Ein Filmklassiker, der bis zum heutigen Tag das Verhältnis von Oberfläche und Abgrund im Kino neu definiert und einen ästhetischen und kulturhistorischen Wendepunkt des modernen Autorenkinos darstellt. |
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„Das tiefste Blau“ entwirft eine beklemmend nahe Zukunft, in der ökonomische Verwertbarkeit über menschliche Existenz entscheidet. Gabriel Mascaros Film verbindet politische Allegorie mit sinnlicher Landschaftsästhetik und einer berührenden Frauenfigur im Zentrum. Ein dystopisches Kino der leisen Widerstände, das Freiheit als Akt der Imagination und des Begehrens denkt. |
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Chloé Zhaos HAMNET liest die Urszene des kanonischen Dramas radikal neu – als Geschichte weiblicher Erfahrung, Trauer und schöpferischer Selbstbehauptung. Der Film verschiebt den Blick vom genialischen Autor hin zur oft marginalisierten Figur Agnes Hathaway. Ein stilles, feministisches Gegenbild zur Literaturgeschichte, das Verlust als Ursprung von Kunst begreift. |
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WONDER MAN zerlegt das Superheldengenre von innen heraus und verwandelt Spektakel in Selbstbefragung. Die Serie liest Hollywood, Schauspielerei und Heldentum als fragile Performances in einem System permanenter Verwertung. Ein präziser, melancholischer Kommentar zur Spätphase des Marvel-Universums – und zu einem Kino, das sich selbst nicht mehr blind vertraut.
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| Was
2025 nicht in der Zeitung stand Ein Buch gegen das Vergessen: pointiert, unbequem und von analytischer Schärfe. Zwischen Chronik und Intervention legt es die blinden Flecken eines ganzen Jahres frei. Eine notwendige Lektüre für alle, die Gegenwart nicht mit Gewissheit verwechseln. |
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Ein Tennisverein als Mikrokosmos der Gegenwart: EXTRAWURST seziert mit satirischer Schärfe die Zerreißproben demokratischer Gemeinschaft. Zwischen Wortgefecht und Stillstand entfaltet der Film ein präzises Bild gesellschaftlicher Ermüdung, getragen von einem herausragenden Ensemble. Eine Komödie, die zum Lachen verführt – und im Nachhall die schmerzhafte Fragilität des sozialen Konsenses offenlegt. |
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| ASTRID
LINDGREN Jenseits der Ikone zeichnet Wilfried Haukes „Astrid Lindgren – Die Menschheit hat den Verstand verloren“ das Porträt einer Autorin im moralischen Ausnahmezustand des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von den Kriegstagebüchern entsteht ein filmischer Denkraum über Ambivalenz, Verantwortung und die Fragilität humanistischer Gewissheiten. Ein Doku-Drama, das Lindgren nicht verklärt, sondern als historisch verortete, zweifelnde Zeitzeugin neu begreifbar macht. |
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Mit „Die drei ??? – Toteninsel“ kehrt eine der prägendsten Erzählwelten der deutschen Populärkultur als historisch aufgeladene Kinoerfahrung zurück. Der Film verhandelt den Übergang vom Hörspielmythos zur eigenständigen filmischen Sprache und macht dabei die Spannungen zwischen Nostalgie, Adaption und narrativer Verdichtung sichtbar. |
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| 28 YEARS LATER: THE BONE TEMPLE Nia DaCostas 28 YEARS LATER: THE BONE TEMPLE radikalisiert die postapokalyptische Narration, indem sie die ontologische Bedrohung durch Untote zugunsten einer existenzialistischen Sezierung menschlicher Deformation in den Hintergrund rückt. Im Spannungsfeld zwischen Ralph Fiennes’ asketischer Humanität und Jack O’Connells psychopathischer Theologie entfaltet sich ein intergenerationelles Machtspiel von beispielloser schauspielerischer Gravitation. |
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Ein zauberhaftes Miniaturuniversum entfaltet seine ganze ästhetische Kraft. „Gabby’s Dollhouse: Der Film“ verbindet Fantasie, Kreativität und emotionales Wachstum zu einem bemerkenswert reifen Familienerlebnis. Ein filmisches Märchen, das zeigt, wie groß kleine Welten werden können, wenn sie mit Herz und Hingabe gebaut sind. |
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„Under the Stars“ beschwört mit sanfter Eleganz die verlorene Kunst der romantischen Komödie jenseits von Ironie und Überzeichnung. Zwischen apulischer Landschaft, narrativer Vertrautheit und nuancierten Figurenentwürfen entfaltet der Film ein Plädoyer für das Gefühl als kinotaugliche Erfahrung. Ein leiser, aber nachhaltiger Beweis dafür, dass romantisches Kino auch im Heimkino seine ästhetische und emotionale Notwendigkeit behaupten kann. |
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| DAS
UNGESAGTE Ein Dokumentarfilm als seelische Archäologie: DAS UNGESAGTE legt die verdrängten Denk- und Gefühlsräume der deutschen Mehrheitsgesellschaft im Nationalsozialismus frei. Das Kölner Special-Screening mit Regiegespräch macht das Kino zum Ort einer notwendigen, unbequemen Erinnerung. |
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Mit GREENLAND 2 findet das zeitgenössische Katastrophenkino zu einer selten gewordenen Erdung zurück. Ric Roman Waugh verbindet apokalyptisches Spektakel mit humanistischer Ernsthaftigkeit und narrativer Disziplin. Ein Film über das Weiterleben nach dem Untergang und über die fragile Hoffnung auf einen Neuanfang. |
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| THE HOUSEMAID - WENN SIE WÜSSTE Ein scheinbar konventioneller Vorstadtthriller entpuppt sich als präzise Studie weiblicher Machtverhältnisse und sozialer Asymmetrien. „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ legt unter der Oberfläche von Camp und Suspense eine feministische Analyse von Care-Arbeit, Klassenabhängigkeit und performativer Weiblichkeit frei. Ein Film, der Rivalität nicht individualisiert, sondern als Symptom eines patriarchal organisierten Systems lesbar macht. |
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| HELGE
SCHNEIDER Zwischen Kneipe und Philharmonie entwirft Helge Schneider mit „Ellebogen vom Tich“ eine Tournee als ästhetisches Experiment jenseits fixer Programme. Die Pressekonferenz im „Weißen Holunder“ wird zur performativen Verdichtung seines Prinzips aus Improvisation, Musik und kontrollierter Anarchie. |
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| Sherlock
Holmes Band 04 Zwischen Deduktion und Illusion entfaltet „Der Fall Harry Houdini“ ein faszinierendes Spiel mit Wahrnehmung, Wahrheit und öffentlicher Inszenierung. Sherlock Holmes trifft im Berlin der Moderne auf die Kunst der Täuschung – und auf einen Gegner, der das Rampenlicht ebenso beherrscht wie das Verschwinden. Ein literarisch vielschichtiger Kriminalroman, der Detektivarbeit als kulturelles und ästhetisches Prinzip neu verhandelt. |
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Ein Thriller als moralisches Gedankenexperiment: Jafar Panahis „Ein einfacher Unfall“ verhandelt Rache, Schuld und Vergebung im Schatten gesellschaftlicher Zerrissenheit. Daraus entsteht ein Film von ethischer Schärfe, der weniger Antworten gibt als unbequeme Fragen stellt. Ein diskursives Kino der Ambivalenz, das die Zukunft einer Gesellschaft im Übergang reflektiert. |
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Zwischen Tribute-Show und Existenzdrama entfaltet „Song Sung Blue“ ein präzises Porträt populärer Kultur jenseits von Ironie und Glamour. Der Film liest sich als humanistische Studie über Würde, Beharrlichkeit und die fragile Ökonomie des Erfolgs in den kulturellen Randzonen. Ein einfühlsames Kinoereignis, das Authentizität nicht im Original, sondern im leidenschaftlichen Wiederholen verortet. |
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„Rental Family“ entwirft ein sanft verstörendes Panorama moderner Einsamkeit zwischen Performance und Bedürftigkeit. Der Film verhandelt emotionale Stellvertretung als Ware – und Kino selbst als Akt des Trostes. Ein leiser, humanistischer Blick auf Nähe, die gespielt ist, und Gefühle, die dennoch wahr werden. |
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Francis Lawrence wagt mit „The Long Walk – Todesmarsch“ die Verfilmung eines der düstersten Stoffe aus Stephen Kings Frühwerk – und überrascht mit radikaler Schlichtheit. Statt Spektakel gibt es endlose Landstraßen, erschöpfte Körper und eine erschreckend realistische Allegorie auf Macht und Militarismus. |
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BUGONIA entfaltet ein verstörend präzises Duell zwischen Konzernmacht und radikalisierter Gegenwehr. Yorgos Lanthimos seziert moralische Gewissheiten mit kalter Eleganz und schwarzem Humor. Ein schonungslos faszinierendes Filmereignis über Verantwortung, Gewalt und zeitgenössische Entfremdung. |
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| Neue Abo-Struktur für noch mehr Kinogenuss CINFINITY – das Kino-Abo, das verbindet – wächst weiter. Seit dem bundesweiten Start im November 2024 hat sich das Netzwerk der teilnehmenden Kinos auf aktuell über 125 Partnerhäuser verdoppelt. Und es werden stetig mehr – denn viele Kinos möchten ihren Besucherinnen und Besuchern einen unkomplizierten Zugang zu unbegrenztem Kinogenuss ermöglichen. |
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| BON
VOYAGE – Eine Tragikomödie über Selbstbestimmung, familiäre Sprachlosigkeit und die soziale Zumutung des Abschieds. Mit leichter Hand verhandelt „Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter“ große ethische Fragen im Gewand des Roadmovies. Ein Film, der den Tod nicht dramatisiert, sondern als sozialen Resonanzraum begreift. |
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Ein lokaler Skandal als gesellschaftlicher Seismograf: „Skandal in Königsberg“ zeigt, wie Moral, Macht und Gerücht eine ganze Stadt in Aufruhr versetzen. Christopher Clark entfaltet aus einem historischen Einzelfall eine präzise Analyse kollektiver Erregung und institutioneller Willkür. Ein Geschichtsbuch von beklemmender Aktualität, das Vergangenheit und Gegenwart unübersehbar ineinander spiegelt. |
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Ein Kinoereignis zwischen Existenzialismus, Ästhetik und moralischer Zumutung. François Ozon verwandelt Camus’ Der Fremde in eine radikale Meditation über Sinn, Schuld und Indifferenz. Ein Film, der weniger Antworten gibt als Denkbewegungen erzwingt. |
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Mit „John Wick“ etablierte das zeitgenössische Actionkino eine neue Grammatik der Gewalt. Der Film verbindet choreografische Präzision mit mythologischer Tiefenschärfe. Am 06. Januar kehrt dieser moderne Klassiker im Rahmen von „Best of Cinema“ auf die große Leinwand zurück. |
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Ein traditionsreicher Genre-Titel kehrt in unerwarteter Gestalt zurück und wird zum Spiegelbild zeitgenössischer Franchise-Logiken. Zwischen Metakomödie, Buddy-Film und ironisch gebrochenem Creature Feature reflektiert „Anaconda“ die Sehnsucht nach künstlerischer Selbstverwirklichung im System des Blockbuster-Kinos. Ein leises, selbstbewusstes Werk, das weniger auf Schrecken als auf Selbstbefragung und filmische Selbstreflexion setzt.
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Yun ist weg! Die Suche nach ihrer Schwester führt die Chinesin Mei nach Italien in die Ewige Stadt, ins Casino „Città Proibita“. Das unehrenhafte Etablissement ist in der Hand chinesischer Gangster, die sich bei der Vermisstensuche wenig kooperativ zeigen. Schwerer Fehler, denn Mei wurde ihr Leben lang nach allen Regeln der Kunst in Kung Fu ausgebildet.
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| EMANUELLE
– Zwischen nostalgischer Erotik-Ikonografie und fragmentierter Erzählung entfaltet sich ein Film, der weibliche Körper sichtbar macht, ohne weibliche Subjektivität konsequent einzulösen. So wird „Emanuelle – Heiße Nächte in Manila“ weniger zum Skandalfilm als zu einem aufschlussreichen Dokument über die Widersprüche des europäischen Erotikkinos.
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Zwischen ästhetischer Analyse und kulturhistorischer Einordnung entfaltet sich ein präziser Blick auf das Kino als Spiegel gesellschaftlicher Umbrüche. „Afterburn“ ist nicht bloßes Narrativ, sondern ein komplexes Gefüge aus Bildpolitik, Ideologie und Wahrnehmung.
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Ein Horrorfilm als Studie der Erschöpfung: THE STRANGERS – CHAPTER 2 radikalisiert das Prinzip des sinnlosen Bösen und verwandelt Wiederholung in ein ästhetisches Programm. Zwischen Verfolgung, Trauma und räumlicher Entleerung entsteht ein nihilistisches Horrorkino, das Angst nicht zuspitzt, sondern ausdehnt.
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