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| DISRUPTION Disruption als politische Realität: Jannis Brühl analysiert den digitalen Umbruch jenseits des Silicon-Valley-Mythos. Das Buch liest sich als schonungslose Bestandsaufnahme einer aus den Fugen geratenen Ordnung. Zwischen Tech-Macht, demokratischer Erosion und staatlicher Handlungsunfähigkeit entfaltet sich ein präzises Zeitdiagnostikum. Eine ebenso kluge wie beunruhigende Analyse unserer politischen Gegenwart. |
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| ACH,
DIESE LÜCKE, Zwischen Trauerarbeit und ironischer Selbstvergewisserung tastet sich dieser Film durch die Abgründe eines empfindsamen Lebens. „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ erzählt vom Verlust als ästhetischem und gesellschaftlichem Erfahrungsraum. Leichtfüßig, doch nicht frei von Blindstellen, verhandelt er Erinnerung, Herkunft und Selbstbeobachtung. |
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Ein Überlebensfilm als bitterböse Arbeitsparabel: „Send Help“ verlegt Machtkämpfe dorthin, wo keine Hierarchien mehr gelten. Sam Raimi verbindet Groteske, Körperkomik und Sozialkritik zu einem kalkulierten Grenzgang. Zwischen Katharsis und Unbehagen entfaltet sich ein präzises Spiel über Arbeit, Geschlecht und Kontrolle. |
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Ein Bär, ein Geldfund und ein Dorf, das lieber schweigt als explodiert: „How To Make A Killing“ kultiviert die Kunst der leisen Eskalation. Zwischen Krimi, Thriller und schwarzer Komödie entfaltet sich ein präzise beobachtetes Gesellschaftspanorama. Franck Dubosc setzt auf Gelassenheit statt Sensation – und gewinnt gerade dadurch an Schärfe. |
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Ein Keller voller Leichen, eine Überlebende im Stillstand: „Play Dead – Die Todgeweihte“ verdichtet Horror auf einen existenziellen Grenzraum. Zwischen minimalistischer Versuchsanordnung und psychologischem Überlebenskalkül entfaltet sich ein stilles Spannungsdrama. Der Film setzt weniger auf Eskalation als auf Wahrnehmung, Zeit und Körperdisziplin. |
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Ein Film voller Licht und Schatten: Mascha Schilinskis „In die Sonne schauen“, am 15. Januar für das Heimkino erschienen, wagt eine poetische Erkundung familiärer Abgründe. Trotz erzählerischer Schwächen überzeugt der Film durch seine eindringliche Bildsprache und markiert einen wichtigen Schritt in der künstlerischen Entwicklung der Regisseurin. |
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| GOOD
FORTUNE – Keanu Reeves brilliert als sanftmütiger Engel in Aziz Ansaris warmherziger Sozialkomödie „Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel“. Ein modernes Gleichnis über Empathie, Klassenunterschiede und die Suche nach Sinn im digitalen Zeitalter. Ein Film, der an die Güte des Menschen glaubt – und damit genau den richtigen Ton unserer Zeit trifft. |
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| GANZER
HALBER BRUDER Ab dem 30. Januar im Heimkino: "Ganzer halber Bruder" wagt sich an die heikle Kombination von Inklusion und Komödie. Christoph Maria Herbst überzeugt, Nicolas Randel bringt Herz – doch die formelhafte Dramaturgie bremst die Ambition. Ein Film, der berührt, aber selten überrascht. |
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Wenn Köln feiert, dann mit Geschichte, Haltung und Glamour. Die Rapunzel Party im Wasserturm Hotel Cologne verbindet karnevalistische Exzentrik mit urbaner Eleganz. Ein gesellschaftliches Ereignis, das den Kölner Karneval als lebendige Popkultur neu verankert. Und zugleich die besondere Rolle eines Hotels sichtbar macht, das längst selbst zur Ikone geworden ist. |
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Eine Zeitreise ins Herz patriarchaler Gewissheiten: „Die progressiven Nostalgiker“ konfrontiert das bürgerliche Familienidyll der 1950er Jahre mit den „Zumutungen“ feministischer Gegenwart. So entfaltet sich ein kluges Spiel zwischen Komödie, Gesellschaftskritik und feministischer Neubewertung historischer Normalitäten. |
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| Das
erwachsene Land Ein Plädoyer für politische Mündigkeit im posttransatlantischen Zeitalter. Holger Stark analysiert die historische Abhängigkeit Europas von den USA und ihre strukturellen Folgen. Das Buch verbindet geopolitische Diagnose mit konkreten Strategien für europäische Souveränität. Ein zentraler Beitrag zur Frage, was politische Reife im 21. Jahrhundert bedeutet. |
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| Die
Karnevalistische Matinee und der Rosenmontagszug: Wenn sich kölsche Musik, bürgerschaftliches Engagement und ritualisierte Ausgelassenheit begegnen, wird Karneval zur kulturellen Selbstvergewisserung. Die Karnevalistische Matinee zugunsten des Kölner Rosenmontagszuges zeigt, wie tief Populärkultur, Gemeinsinn und Stadterzählung ineinandergreifen. |
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Ein Thriller über Schuld im Zeitalter der Algorithmen: MERCY verhandelt Gerechtigkeit als Datenproblem. Zwischen Action und Satire entwirft der Film ein beunruhigendes Bild freiwilliger Selbstüberwachung. Seit dem 22. Januar im Kino – als Spiegel einer Zukunft, die längst begonnen hat. |
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Judith Angerbauer seziert in SABBATICAL die feinen Risse einer Familie im Zustand der Auszeit. Vor winterlicher Mittelmeerkulisse entfaltet sich ein präzises Psychogramm über Nähe, Rollenbilder und verpasste Möglichkeiten. Ein leiser, eindringlicher Debütfilm, der Melancholie in Erkenntnis verwandelt. |
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„Charlie der Superhund“ verbindet familiäres Melodram mit Science-Fiction und Superheldenmythos. Das Animationsdebüt von ICON Creative Studio überzeugt durch emotionale Erdung und handwerkliche Sorgfalt. Ein eigenwilliger, herzlicher Beitrag zum zeitgenössischen Familienkino, der abseits der Blockbuster neue Akzente setzt. |
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BUGONIA entfaltet ein verstörend präzises Duell zwischen Konzernmacht und radikalisierter Gegenwehr. Yorgos Lanthimos seziert moralische Gewissheiten mit kalter Eleganz und schwarzem Humor. Ein schonungslos faszinierendes Filmereignis über Verantwortung, Gewalt und zeitgenössische Entfremdung. |
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Ein Monument des klassischen Abenteuerkinos kehrt zurück: „Ivanhoe – Der schwarze Ritter“ als filmhistorischer Meilenstein. Ein Klassiker, der das Pathos des großen Erzählens in zeitloser Form bewahrt. |
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Ein Haus wird zur Falle, Zeit zur Bedrohung: „Push“ als konzentrierter Home-Invasion-Thriller. Zwischen Genretradition und formaler Präzision entfaltet sich ein nervenaufreibender Machtkampf. Ein Film, der zeigt, wie wirkungsvoll Reduktion im zeitgenössischen Thriller sein kann. |
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| Das offene Universum von Rocky Beach Seit über fünfzig Jahren ermitteln Justus, Peter und Bob an der Schnittstelle von Jugendkultur, Mediengeschichte und kollektiver Erinnerung. Mit der strategischen Erweiterung des „Die drei ???“-Universums beweist KOSMOS, wie langlebige Popmythen im 21. Jahrhundert fortgeschrieben werden können. Zwischen Kino, Literatur, Spielkultur und Merchandising entfaltet sich ein transmediales Erzählsystem von bemerkenswerter Kohärenz. |
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Eine Serie als Generationserlebnis: „Beverly Hills, 90210“ kehrt vollständig restauriert zurück. Zwischen Nostalgie und Mediengeschichte erscheint ein Fernsehphänomen in neuem, erstaunlich aktuellem Licht. |
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Eine musikalische Zeitreise, die weit über Nostalgie hinausgeht: „Die Udo Jürgens Story“ erzählt Popgeschichte als gesellschaftliches Selbstporträt. Am 25. April 2026 wird im Kölner Tanzbrunnen hör- und spürbar, warum Udo Jürgens bis heute nachwirkt. |
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Eine Zeitreise ins Herz patriarchaler Gewissheiten: „Die progressiven Nostalgiker“ konfrontiert das bürgerliche Familienidyll der 1950er Jahre mit den „Zumutungen“ feministischer Gegenwart. So entfaltet sich ein kluges Spiel zwischen Komödie, Gesellschaftskritik und feministischer Neubewertung historischer Normalitäten. |
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| Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel Alena Schröders Roman erzählt weibliche Geschichte als generationsübergreifendes Geflecht aus Schweigen, Fürsorge und Widerstand. Zwischen Kriegsende und Gegenwart entfaltet sich ein feministisches Erinnerungsprojekt von großer emotionaler und politischer Präzision. „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ist ein eindringlicher Beweis für die literarische Kraft des zeitgenössischen Frauenromans. |
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„Woodwalkers 2“ entfaltet im Gewand des Jugendfantasyfilms eine leise Kritik an Ausbeutung, Entfremdung und ökologischer Zerstörung. Ab dem 29. Januar im Kino wird sichtbar, wie Klassen- und Naturfragen selbst im populären Familienkino verhandelt werden. |
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Ein philosophisches Kino der Langsamkeit: SILENT FRIEND denkt das Verhältnis von Mensch, Natur und Zeit radikal neu. Ildikó Enyedi verwandelt botanische Beobachtung in existenzielle Erkenntnis und sinnliche Erfahrung. Ein Film, der das Sehen selbst infrage stellt – und vertieft. |
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Ein Alptraum ohne Ausgang: David Lynchs „Lost Highway“ erweist sich als radikale Studie von Identitätszerfall, Schuld und Wahrnehmung jenseits linearer Erzählbarkeit. Anlässlich der Wiederaufführung in der „Best of Cinema“-Reihe wird „Lost Highway“ als sinnliche Kinoerfahrung neu erfahrbar gemacht. |
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| WICKED:
TEIL 2 Ein visuell überwältigendes, doch erzählerisch zwiespältiges Finale: „Wicked: Teil 2“ wagt den Balanceakt zwischen Mythos und Moderne – und stolpert mehr als einmal über seine eigenen Ambitionen. Doch dank Cynthia Erivos grandioser Präsenz bleibt das Musical ein emotionales Erlebnis, das lange nachklingt. |
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Benny Safdies „The Smashing Machine“ ist kein typisches Sport-Biopic – und genau darin liegt sowohl seine größte Stärke als auch seine größte Schwäche. Statt triumphaler Trainingsmontagen oder klischeehafter Comebacks zeigt der Regisseur hier einen Mann, der im Ring Siegerpose annimmt, im Privaten jedoch unter Abhängigkeit, Schmerz und zerrütteter Beziehung erdrückt wird. |
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David Lynchs „Blue Velvet“ seziert die amerikanische Idylle und legt ihr verdrängtes Gewalt- und Begehrenspotenzial frei. Ein Filmklassiker, der bis zum heutigen Tag das Verhältnis von Oberfläche und Abgrund im Kino neu definiert und einen ästhetischen und kulturhistorischen Wendepunkt des modernen Autorenkinos darstellt. |
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„Das tiefste Blau“ entwirft eine beklemmend nahe Zukunft, in der ökonomische Verwertbarkeit über menschliche Existenz entscheidet. Gabriel Mascaros Film verbindet politische Allegorie mit sinnlicher Landschaftsästhetik und einer berührenden Frauenfigur im Zentrum. Ein dystopisches Kino der leisen Widerstände, das Freiheit als Akt der Imagination und des Begehrens denkt. |
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