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Mit KU’DAMM 77 erreicht eine der prägendsten deutschen Serienchroniken der Nachkriegszeit einen neuen erzählerischen Höhepunkt. Die vierte Staffel verbindet Familienmelodram, Zeitporträt und feministische Geschichtsschreibung. Zwischen Disco-Euphorie, politischer Radikalisierung und persönlicher Selbstbestimmung entfaltet sich ein vielschichtiges Panorama der späten 1970er-Jahre. So wird die Geschichte der Familie Schöllack erneut zu einem Spiegel gesellschaftlicher Transformation. |
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Zwischen Popkultur und Wissenschaft verläuft oft eine scharfe Trennlinie. Helen McCarthy überschreitet sie mit bewundernswerter Leichtigkeit. Ihr neuer Band Manga!: Der definitive Guide entfaltet die Geschichte eines Mediums, das längst zum globalen Kulturphänomen geworden ist. |
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Paris, 1959 – ein Moment vor der filmhistorischen Explosion. Richard Linklater rekonstruiert die Geburt der Nouvelle Vague mit cinephiler Leidenschaft. Zwischen Improvisation, Mythos und ästhetischer Revolte entsteht ein faszinierendes Porträt des jungen Godard. NOUVELLE VAGUE startet am 12. März im Kino – und erinnert daran, wie radikal Kino einmal war. |
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Ein Klassiker der Schauerromantik wird neu zusammengesetzt – doch die Nähte bleiben sichtbar. Maggie Gyllenhaals „The Bride! – Es lebe die Braut“ will Mythos, Feminismus und Genrekino zugleich sein. Zwischen visueller Kühnheit und erzählerischer Überdeutlichkeit verliert sich jedoch die eigentliche Tragik der Kreatur. So entsteht ein Film, der ambitioniert wirkt, dessen ästhetischer Überschwang aber seine dramaturgische Schwäche kaum kaschieren kann. |
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| MEIN
NEUES ALTES ICH Ein Körper verändert sich – und mit ihm die gesellschaftlichen Zuschreibungen an Weiblichkeit. „Mein neues altes Ich“ erkundet die Menopause als politisches, kulturelles und zutiefst persönliches Terrain. Der Dokumentarfilm verbindet intime Selbstbefragung mit feministischer Wissensproduktion. So entsteht ein kluges filmisches Plädoyer gegen das jahrhundertelange Schweigen über den alternden weiblichen Körper. |
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| ELON
MUSK UNCOVERED Visionär, Unternehmer, Mythos – kaum eine Figur prägt die Gegenwartserzählung technologischer Zukunft so stark wie Elon Musk. „Elon Musk Uncovered: Das Tesla-Experiment“ versucht, hinter die Legende des Tech-Milliardärs zu blicken. Der Dokumentarfilm untersucht Macht, Innovation und die politische Ökonomie des Silicon Valley. Dabei entsteht ein ambivalentes Porträt zwischen kritischer Analyse und Faszination für unternehmerische Radikalität. |
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| ZOOMANIA
2 "Zoomania 2" entfaltet erneut ein visionäres Tiermetropolis, das gesellschaftliche Machtstrukturen mit feiner erzählerischer Präzision reflektiert. Die Fortsetzung verbindet visuelle Opulenz mit subtextueller Tiefe und untersucht die fragilen Grundlagen urbaner Utopien. Ein Film, der die politische Potenz des Animationskinos eindrucksvoll bestätigt. |
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Zwischen intimer Vater-Tochter-Geschichte und postapokalyptischer Weltentwürfe bewegt sich der Sci-Fi-Thriller „Worldbreaker“. Der Film konzentriert das Ende der Zivilisation auf eine kleine, isolierte Gemeinschaft. Doch hinter atmosphärischer Spannung und eindrucksvollen Klangwelten bleibt eine größere erzählerische Vision nur angedeutet. So entsteht ein ambivalentes Werk zwischen emotionaler Nähe, Genretradition und ungenutztem erzählerischem Potenzial. |
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Zwischen Gaunerstück, Liebesgeschichte und Charakterstudie entfaltet „Der Hochstapler – Roofman“ seine eigentümliche Faszination. Derek Cianfrance erzählt die Geschichte eines notorischen Einbrechers mit unerwarteter Zärtlichkeit. Dabei entsteht ein Film, der Charme, Melancholie und ironische Leichtigkeit miteinander verbindet. |
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Eine Kleinstadt im amerikanischen Südwesten wird zum Brennpunkt politischer und gesellschaftlicher Spannungen. Mit „Eddington“ versucht Ari Aster eine Satire über Pandemie, Polarisierung und digitale Öffentlichkeit. Der Film verbindet Ensembledrama mit politischer Allegorie – und hinterlässt dabei einen ambivalenten Eindruck. |
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| SPONGEBOB SCHWAMMKOPF: PIRATEN AHOI! Ein Animationsabenteuer, das kindliche Neugier und erwachsene Reflexion spielerisch verbindet. „SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi!“ wird zur bunten Lektion über Wachstum, Selbstwirksamkeit und Reife. Ein pädagogisch überraschend gehaltvoller Kinoausflug für alle Generationen. |
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In Edgar Wrights visionärer Neuinterpretation von „The Running Man“ jagt die Zukunft im Stakkato eines gnadenlosen Medienzeitalters. Der Film, der am 06. März im Heimkino startet, verbindet atemlose Action mit bitterer Mediensatire und einem Glenn Powell in Hochform. Ein dystopischer Nervenkitzel, der zugleich verführt, erschüttert und die dunklen Spiegelungen unserer Gegenwart reflektiert. |
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Ein Biber, der keiner ist. Ein Wald, der zum politischen Schlachtfeld wird. Ein Animationsfilm, der anthropomorphe Konventionen lustvoll zerlegt. "Hoppers" startet am 05. März im Kino – und erweitert das Pixar-Universum um eine radikal verspielte Volte. |
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Eine Mit „Das geheime Stockwerk“ gelingt Norbert Lechner ein ebenso sensibles wie spannungsreiches Erinnerungsdrama für ein junges Publikum. Der Film verbindet Zeitreise-Motiv und historische Präzision zu einer eindringlichen Reflexion über Verantwortung und Zivilcourage. Statt Pathos setzt er auf Perspektive – und macht die Bruchstellen des Jahres 1938 im Alltag erfahrbar. |
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Eine junge Stimme zwischen Chanson-Intimität und elektronischer Dringlichkeit. Eine EP, die Wut nicht dämpft, sondern formt. „TIGER“ ist kein bloßes Debütstatement – es ist eine Selbstverortung im Jetzt. piya zeigt, wie kraftvoll verletzliche Popmusik 2026 klingen kann. |
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| VERBUNDEN Ein Roman, der Zeitgrenzen sprengt und historische Wunden offenlegt. Ein literarisches Experiment, das Gegenwart und Vergangenheit unauflöslich verschränkt. Ein Klassiker afroamerikanischer Literatur in neuer editorischer Gestalt. |
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| Monsieur Robert kennt kein Pardon Eine schwarze Komödie über Ressentiment und Pädagogik. Ein Schauspieler zwischen Farce und Tragödie. Ein Regisseur, der das Klassenzimmer als moralisches Versuchslabor begreift. |
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Isa Willingers „No Mercy“ ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Verharmlosung feministischer Filmästhetik. Ausgehend von einer klugen Provokation entfaltet der Film eine vielstimmige Genealogie weiblicher Wut, Lust und Analyse. Er zerlegt die Mythen vom „weichen Frauenfilm“ und legt die strukturelle Härte patriarchaler Bildordnungen frei. |
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Vier Mädchen, vier Kinder – und ein System, das Verantwortung delegiert. Die Dardenne-Brüder richten den Blick auf eine Generation zwischen Fürsorge und Überforderung. „Jeunes Mères – Junge Mütter“ ist leise, präzise und gesellschaftlich brisant. |
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| UN
POETA Simón Mesa Sotos UN POETA zerlegt den Mythos vom männlichen Künstlergenie mit beißendem Humor und zärtlicher Melancholie. Zwischen Medellíns Straßen und den Salons der Hochkultur entfaltet sich eine Satire über Klasse, Kunst und symbolische Ausbeutung. Im Zentrum steht eine unerwartete Beziehung, die patriarchale Mentorenfantasien ins Wanken bringt. |
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Ein Nürnberger Junge und die größten Wellen der Welt. „On The Wave“ erzählt vom Drang, Grenzen zu verschieben – körperlich wie mental. Zwischen Hawaii, Irland und Nazaré entsteht das Porträt eines radikalen Lebensentwurfs. |
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| Der
Mann, der immer kleiner wurde – Ein Mann schrumpft – und mit ihm die Gewissheiten seiner Existenz. Zwischen metaphysischer Meditation und existenziellem Überlebenskampf entfaltet sich ein staunenswertes Kammerspiel. Jean Dujardin trägt diese Neuinterpretation eines Klassikers mit eindringlicher Präsenz. |
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Ein archaisches Ungeheuer erwacht im ewigen Eis – und mit ihm das Versprechen großen Spektakels. KRAKEN entfaltet ein maritimes Katastrophenszenario zwischen Abenteuertradition und digitalem Blockbusterkino. Unter der Oberfläche aus Stahl und Salzwasser verhandelt der Film Männlichkeitsbilder, Heroismus und Maßstabslosigkeit. Ein bildgewaltiges Creature Feature, das zwischen Faszination und dramaturgischer Überdehnung oszilliert. |
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| DIE UNFASSBAREN 3 – NOW YOU SEE ME Mit „Die Unfassbaren 3 – Now You See Me“ kehrt das Staunen zurück. Ruben Fleischer verbindet Heist, Magie und Selbstreflexion zu einem funkelnden Spiel über Täuschung, Glauben und das Kino selbst – ein filmischer Zaubertrick, der noch lange nach dem Abspann nachwirkt und jetzt für das Heimkino erscheint. |
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| Meisterdialoge Drei Dialoge, die das Abendland denken lehrten. Mit Phaidon, Symposion und Phaidros entfaltet sich Platons Philosophie als dramatische Erkenntniskunst. Die neue Ausgabe im Anaconda Verlag macht diese Meisterwerke erneut zugänglich. Ein Band, der an den Ursprung unserer metaphysischen und ästhetischen Selbstverständigung führt. |
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| EPiC: Elvis Presley in Concert Ein Mythos wird neu belichtet – nicht als Kitschfigur von Las Vegas, sondern als elektrisierender Bühnenkünstler von singulärer Wucht. Baz Luhrmann destilliert aus Archivmaterial ein Konzerterlebnis von geradezu physischer Intensität. „EPiC: Elvis Presley in Concert“ zeigt den King in seiner vielleicht radikalsten Phase: als Meister der zweiten Geburt. |
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| Daredevil:
Born Again New York im Ausnahmezustand, Maskierte als Staatsfeinde, ein blinder Anwalt im Untergrund. „Daredevil: Born Again“ kehrt zurück – finsterer, politischer, kompromissloser. Staffel 2 verschärft den Ton und macht aus dem MCU ein urbanes Krisendrama. |
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| Die
Stadt als Atelier Mailand als Bühne des Alltags, als Laufsteg der Straße. Scott Schuman verwandelt urbane Beobachtung in ein kunsthistorisches Projekt. MILANO ist mehr als ein Bildband – es ist eine visuelle Anthropologie der Eleganz. Eine Hommage an Stil als soziale Form. |
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Eine Ikone kehrt zurück – und mit ihr die Maske des Schreckens. SCREAM 7 führt Sidney Prescott erneut an die Grenze zwischen Trauma und Überleben. Am 26. Februar entscheidet sich im Kino, ob Ghostface das Genre abermals neu definiert. |
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Drei Städte, drei Familien, drei Variationen über Nähe und Unausgesprochenes. Jim Jarmusch komponiert mit „Father Mother Sister Brother“ ein Triptychon der Stille. Ein Film, der erzählt, indem er Menschen beim Erzählen zeigt – und darin das Unsichtbare freilegt. |
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| G.O.A.T. Zwischen bröckelnder Urbanität und leuchtender Fantasie springt eine Ziege gegen die Gesetze ihrer Welt an. „G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge“ variiert das Sportmärchen mit hiphopgetränkter Energie und malerischer Kühnheit. Nicht jede Volte sitzt, doch der Animationsfilm wagt ästhetisch mehr als die Konkurrenz. |
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| OLDBOY Ein Mann, eingesperrt ohne Urteil – und freigelassen ohne Erklärung. Ein Racheepos, das sich als metaphysische Tragödie entpuppt. Ein Film, der das Weltkino neu justierte. Am 03. März kehrt dieser Klassiker im Rahmen der „Best of Cinema“-Reihe auf die große Leinwand zurück. |
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| Angels Fallen: Warriors of Peace Zwischen Offenbarungsmythos und B-Movie-Ästhetik entfaltet sich ein Glaubenskrieg im Actionformat. „Angels Fallen: Warriors of Peace“ verbindet apokalyptische Bildwelten mit der Dramaturgie des Teamfilms. Regisseur Ali Zamani setzt auf Pathos, Popkulturreferenzen und überraschend robuste Schauwerte. |
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Das Jenseits als Behörde: „Zweigstelle“ denkt den Tod als Verwaltungsakt. Julius Grimm verbindet schwarze Komödie mit Heimatfilm-Topoi und kafkaesker Groteske. Zwischen Wartemarke und metaphysischem Hausmeister entfaltet sich eine kluge Satire auf Glauben und Identität. |
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| BAD
COP Zwischen Provinzmythos und Machtfantasie entfaltet „Bad Cop“ eine rabenschwarze Groteske über den amerikanischen Polizeiapparat. Michael Diliberti seziert das Heldennarrativ des Undercover-Ermittlers mit beißendem Humor und moralischer Ambivalenz. Seann William Scott brilliert als charismatischer Regelbrecher in einem System, das selbst aus den Fugen geraten ist. |
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| MOMO Christian Ditters „Momo“ verlegt Michael Endes Zeitparabel in eine hybride Gegenwart zwischen Märchenraum und Social-Media-Ära. Im Vergleich zur Verfilmung von 1986 verschiebt sich der Akzent vom poetischen Stillstand zur medial beschleunigten Welt. Zwischen visueller Opulenz und emotionaler Distanz ringt der Film um Aktualität und Universalität. |
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Mit „Predator: Badlands“ verwandelt Dan Trachtenberg das ikonische Sci-Fi-Franchise in eine poetische Reflexion über Macht, Empathie und die Evolution des Mythos. Ein bildgewaltiger, emotional kluger Film – brutal, schön und tief menschlich zugleich. |
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