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CRIME
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Kosmische
Montage Ein Monument zwischen Mystik und Moderne. Diese Edition liest sich wie ein sakrales Objekt des Kinos. „Art Sin Fin“ öffnet das Archiv eines Visionärs – und verwandelt es in eine ästhetische Kosmologie. |
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| Die
lit.COLOGNE 2026 Köln wird im März erneut zur Bühne der Literatur. 196 Veranstaltungen spannen einen Bogen von Weltliteratur bis Gegenwartsdebatte. Die lit.COLOGNE 2026 zeigt, wie Literatur in gesellschaftliche Wirklichkeit eingreift. |
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| Sie glauben an Engel, Herr Drowak? Ein grantiger Außenseiter, eine unbeirrbare Optimistin und ein Haus voller Dämonen. Zwischen poetischem Surrealismus und sozialrealistischer Parabel oszilliert Nicolas Steiners Film. Visuell von bestechender Kraft, dramaturgisch nicht ohne Brüche. |
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Ein Dorf, eine Fabrik, ein Virus – und ein Etikett als zynisches Versprechen. Stephan Komandarev verdichtet Pandemie und Globalisierung zu einer eindringlichen Parabel. Zwischen sozialistischem Nachhall und neoliberaler Gegenwart entfaltet sich ein Drama der Ausgrenzung. |
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Zwischen Frankenstein-Mythos und Jahrmarktspektakel verhandelt „Alles voller Monster“ die Frage nach Identität und Zugehörigkeit. Der Animationsfilm verschiebt die Perspektive radikal: Nicht der Schöpfer, sondern die Schöpfung erzählt. In rasantem Tempo entfaltet sich eine Parabel über Ausbeutung, Selbstermächtigung und das Recht auf Anderssein. |
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| DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE 4 Ab dem 20. Februar verzaubert "Die Schule der magischen Tiere" den heimischen Bildschirm. Zwischen neuen Figuren, bekannten Erfolgsformeln und magischen Gefährten beweist die Reihe, warum sie zu den großen Konstanten des deutschen Familienfilms geworden ist. Ein Film, der Charme und Kontinuität vereint. |
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| Die Kinder aus der Silberstraße Vier Kinder ohne Eltern, eine Straße als Möglichkeitsraum – „Die Kinder aus der Silberstraße“ erzählt von Autonomie und Sehnsucht. Zwischen Märchenhaftigkeit und sozialer Realität entfaltet sich ein sensibles Porträt kindlicher Resilienz. Regisseur Mehdi Avaz vertraut auf große Gefühle und visuelle Opulenz – ohne die Ernsthaftigkeit zu scheuen. |
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| Impfstoffe: Mythologie, Ideologie und Realität Eine historische Tiefenbohrung in die Erfolgserzählung der Impfstoffe. Leake und McCullough analysieren Nutzen, Risiko und Machtstrukturen mit unbequemer Präzision. Ihr Buch ist weder Apologie noch Totalopposition – sondern eine forensische Prüfung biomedizinischer Autorität. Eine Streitschrift für wissenschaftliche Redlichkeit in Zeiten politisierter Gesundheit. |
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Späte Liebe trifft auf Hörsaal-Debatten: „Ein fast perfekter Antrag“ inszeniert die Romantik als Reifeprüfung. Zwischen Kunstgeschichte und Lebensgeschichte entfaltet sich eine Komödie über Lernprozesse jenseits der 60. Marc Rothemund vertraut auf die Strahlkraft seiner Stars – und auf die produktive Reibung der Generationen. |
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| THE
MOMENT Zwischen Stroboskop und Selbstzweifel entfaltet sich ein kluges Spiel mit der Pop-Ikone. „The Moment“ seziert die Mechanismen weiblicher Stardom-Inszenierung mit satirischer Schärfe. Ein Mockumentary-Experiment über kreative Autonomie im Würgegriff der Verwertungslogik. |
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UND JETZT im Museum Ludwig Zwischen Archiv und Gegenwart öffnet das Museum Ludwig einen Raum für widersprüchliche Erinnerungen. De/Collecting Memories from Turtle Island hinterfragt das Sammeln als kulturelle Machtpraxis. Zeitgenössische indigene Positionen verschieben etablierte Narrative amerikanischer Bildgeschichte. Eine Ausstellung, die das Museum selbst zum Gegenstand kritischer Reflexion macht. |
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Ein Film aus Gaza, der nicht das Spektakel des Krieges, sondern die Imagination des Alltags ins Zentrum rückt. Die Nasser-Brüder verbinden Thriller, Satire und Selbstreflexion zu einem Akt filmischer Selbstbehauptung. „Once Upon A Time In Gaza“ ist Kino über Kino – und über das Überleben von Bildern. |
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Ein Film über den leisen Zerfall einer bürgerlichen Komfortzone – präzise beobachtet, aber selten riskant. „Die Ältern“ seziert männliche Selbstgewissheiten im Spätstadium der Familienidylle. Zwischen feiner Alltagsbeobachtung und erzählerischer Glätte bleibt die Krise merkwürdig folgenlos. Ein Film, das mehr Fragen aufwirft, als es sich zu stellen traut. |
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Ein Film zwischen Anspruch und Ausschweifung, zwischen Mythos und Marktschreierei. „Kamasutra – Lust und Rache“ sucht die große Synthese aus Erotik, Philosophie und Spektakel. Gefunden wird vor allem ein ästhetisches Versprechen, das erzählerisch nicht eingelöst wird. |
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| ALL DAS UNGESAGTE ZWISCHEN UNS Ein Melodram der großen Gefühle und der kleinen Nuancen. „All das Ungesagte zwischen uns“ verhandelt Liebe, Verlust und Verrat im Modus des Übermaßes. Zwischen emotionaler Wucht und dramaturgischer Ermüdung sucht der Film nach Wahrhaftigkeit. |
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| Luc
Bessons Oper der Unsterblichkeit Luc Bessons „Dracula – Die Auferstehung“ ist kein Horrorfilm, sondern ein fiebriges Liebesgedicht in Bildern. Caleb Landry Jones spielt den Vampir als romantischen Dandy – zwischen Schmerz, Sehnsucht und Größenwahn. Ein barockes, überbordendes Werk, das das Kino in all seiner exzessiven Schönheit feiert. |
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| WICKED:
TEIL 2 Ein visuell überwältigendes, doch erzählerisch zwiespältiges Finale: „Wicked: Teil 2“ wagt den Balanceakt zwischen Mythos und Moderne – und stolpert mehr als einmal über seine eigenen Ambitionen. Doch dank Cynthia Erivos grandioser Präsenz bleibt das Musical ein emotionales Erlebnis, das lange nachklingt. |
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| SPRINGSTEEN: DELIVER ME FROM NOWHERE Ein Biopic der Reduktion statt der Verklärung. „Springsteen: Deliver Me From Nowhere“ blickt dorthin, wo Ruhm verstummt und Kunst beginnt. Jeremy Allen White verkörpert den Boss als verletzlichen Arbeiter am eigenen Mythos. |
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| SCHWARZ WIE SCHNEE 4: Das Auge des Teufels Schnee, Schuld und savoyische Mythen: ein Krimi zwischen Folklore und Moderne. „Schwarz wie Schnee 4 – Das Auge des Teufels“ variiert vertraute Motive mit sicherer Hand. Der vierte Teil bleibt der Serie treu und öffnet sie zugleich vorsichtig für neue Akzente. Seit dem 05. Februar digital als Video on Demand zum Kaufen und Leihen verfügbar. |
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Humor als Widerstand, Komik als moralische Schärfe. „Coexistence, My Ass!“ verwandelt Stand-up in ein politisches Erkenntnisinstrument. Ein Film, der Lachen nicht als Flucht, sondern als Form der Wahrheit begreift. Ab dem 05. Februar im Kino: selten war Comedy so dringlich. |
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| DISRUPTION Disruption als politische Realität: Jannis Brühl analysiert den digitalen Umbruch jenseits des Silicon-Valley-Mythos. Das Buch liest sich als schonungslose Bestandsaufnahme einer aus den Fugen geratenen Ordnung. Zwischen Tech-Macht, demokratischer Erosion und staatlicher Handlungsunfähigkeit entfaltet sich ein präzises Zeitdiagnostikum. Eine ebenso kluge wie beunruhigende Analyse unserer politischen Gegenwart. |
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| ACH,
DIESE LÜCKE, Zwischen Trauerarbeit und ironischer Selbstvergewisserung tastet sich dieser Film durch die Abgründe eines empfindsamen Lebens. „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ erzählt vom Verlust als ästhetischem und gesellschaftlichem Erfahrungsraum. Leichtfüßig, doch nicht frei von Blindstellen, verhandelt er Erinnerung, Herkunft und Selbstbeobachtung. |
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Ein Überlebensfilm als bitterböse Arbeitsparabel: „Send Help“ verlegt Machtkämpfe dorthin, wo keine Hierarchien mehr gelten. Sam Raimi verbindet Groteske, Körperkomik und Sozialkritik zu einem kalkulierten Grenzgang. Zwischen Katharsis und Unbehagen entfaltet sich ein präzises Spiel über Arbeit, Geschlecht und Kontrolle. |
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Ein Bär, ein Geldfund und ein Dorf, das lieber schweigt als explodiert: „How To Make A Killing“ kultiviert die Kunst der leisen Eskalation. Zwischen Krimi, Thriller und schwarzer Komödie entfaltet sich ein präzise beobachtetes Gesellschaftspanorama. Franck Dubosc setzt auf Gelassenheit statt Sensation – und gewinnt gerade dadurch an Schärfe. |
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Ein Keller voller Leichen, eine Überlebende im Stillstand: „Play Dead – Die Todgeweihte“ verdichtet Horror auf einen existenziellen Grenzraum. Zwischen minimalistischer Versuchsanordnung und psychologischem Überlebenskalkül entfaltet sich ein stilles Spannungsdrama. Der Film setzt weniger auf Eskalation als auf Wahrnehmung, Zeit und Körperdisziplin. |
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Ein Film voller Licht und Schatten: Mascha Schilinskis „In die Sonne schauen“, am 15. Januar für das Heimkino erschienen, wagt eine poetische Erkundung familiärer Abgründe. Trotz erzählerischer Schwächen überzeugt der Film durch seine eindringliche Bildsprache und markiert einen wichtigen Schritt in der künstlerischen Entwicklung der Regisseurin. |
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| GOOD
FORTUNE – Keanu Reeves brilliert als sanftmütiger Engel in Aziz Ansaris warmherziger Sozialkomödie „Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel“. Ein modernes Gleichnis über Empathie, Klassenunterschiede und die Suche nach Sinn im digitalen Zeitalter. Ein Film, der an die Güte des Menschen glaubt – und damit genau den richtigen Ton unserer Zeit trifft. |
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| GANZER
HALBER BRUDER Ab dem 30. Januar im Heimkino: "Ganzer halber Bruder" wagt sich an die heikle Kombination von Inklusion und Komödie. Christoph Maria Herbst überzeugt, Nicolas Randel bringt Herz – doch die formelhafte Dramaturgie bremst die Ambition. Ein Film, der berührt, aber selten überrascht. |
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